Laer
Gemeinderat tagt am 12. Februar in Holthausen

Laer/HOlthausen -

Dass der Gemeinderat gerade 2019 kein einziges Mal in Holthausen getagt hat, bedauerte die CDU-Fraktionsvorsitzende Margarete Müller, die auch Ortsvorsteherin von Holthausen ist, während der jüngsten Ratssitzung. Schließlich handele es sich um Jubiläumsjahr. So sei genau vor 50 Jahren der Zusammenschluss der früher eigenständigen Gemeinde Laer und Holthausen erfolgt.

Mittwoch, 16.10.2019, 20:00 Uhr

Dass der Gemeinderat gerade in diesem Jahr kein einziges Mal in Holthausen getagt hat, bedauerte die CDU-Fraktionsvorsitzende Margarete Müller während der jüngsten Ratssitzung. In ihrer Funktion als Ortsvorsteherin erinnerte sie daran, dass der Zusammenschluss der ehemals eigenständigen Gemeinden Laer und Holthausen genau vor 50 Jahren erfolgt sei. Im benachbarten Horstmar und Leer habe man dieses Jubiläum groß gefeiert, gab die Christdemokratin zu bedenken.

Dass die ursprünglich für den 26. Juni im Pfarrsaal St. Marien geplante Ratssitzung wegen einer Beerdigung kurzfristig abgesagt werden musste, erklärte der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Maik ter Beek. So habe die Kirchengemeinde ihre Räumlichkeiten selbst benötigt. Das hatte dann dazu geführt, dass der Rat wie üblich in Laer tagte. Dort kann die Verwaltung frei über ihre eigenen Räum­lichkeiten verfügen. Dass diese das „Erstzugriffsrecht“ auf den Pfarrsaal in Holthausen hingegen nicht hätte, stellte ter Beek klar. Auf dieses „Risiko“ habe ihn auch die Kommunalaufsicht hingewiesen.

Um dem Wunsch der Ortsvorsteherin zu erfüllen, soll die für den 12. Februar 2020 geplante Ratssitzung dann im Pfarrsaal in Holthausen stattfinden. Damit wird dann auch wieder der ursprünglichen Vereinbarung zwischen den beiden ehemals eigenständigen Gemeinden entsprochen, dass einmal im Jahr im kleineren Ortsteil getagt wird.

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