Landjugendliche holen die 72-Stunden-Aktion mit einem Einsatz am Pfarrzentrum nach
KLJB beseitigt „Urwald“ und Schuppen

Laer -

Einen besonderen Einsatz rund ums Pfarrzentrum leisteten die Landjugendlichen. So beseitigen sie den „Urwald“ hinter dem Gebäude und einen morschen Geräteschuppen. Das alles geschah im Rahmen der 72-Stunden-Aktion, den die KLJB jetzt nachholte. Nicht nur Pfarrer und Präses Andreas Ullrich, sondern auch der Vorstand freute sich über das Engagement der Jugendlichen, die sich zudem für Erntedank einsetzten.

Freitag, 18.10.2019, 18:00 Uhr
Pfarrer Andreas Ullrich (l.), der Präses der Landjugend ist, freute sich über deren Arbeitseinsatz rund ums Pfarrzentrum.
Pfarrer Andreas Ullrich (l.), der Präses der Landjugend ist, freute sich über deren Arbeitseinsatz rund ums Pfarrzentrum.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, dachten sich die Laerer Landjugendlichen, die jetzt die 72-Stunden-Aktion nachholten. Dabei handelt es sich um ein Sozialprojekt des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (DDKJ) und seiner Verbände, dass die „Welt ein Stückchen besser machen“ und vielleicht auch schöner machen soll.

Pfarrer Andreas Ullrich musste jedenfalls nicht lange überlegen, als der Vorstand der Landjugend ihn fragte, wo sich die Mitglieder mit „Hand und Fuß“ engagieren könnten. Sein Vorschlag: Den „Urwald“ hinter und neben dem Pfarrzentrum sowie den ebenfalls zugewucherten Geräteschuppen zu beseitigen. Das ließen sich die Landjugendlichen nicht zweimal sagen. Früh am morgen rückten sie mit Radlager, Spaten und anderen Gerätschäften am Einsatzort an. Dort rückten die motivierten Akteure zunächst dem Geräteschuppen zu Leibe. Besonders den Mädchen machte es Spaß, bei den Abbrucharbeiten Dampf abzulassen. Wie Pfarrer Ullrich ankündigte, soll demnächst ein neuer und wetterbeständiger Schuppen errichtet werden.

Danach ging es dem „Urwald“ an den Kragen. Die Helfer zogen, rupften und sägten, um die Fläche vom Gestrüpp und Buschwerk zu zu befreien. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, freuten sich die Landjugendlichen über die positiven Spuren ihres Einsatzes, der nur durch ein stärkendes Frühstück und Mittagessen unterbrochen wurde.

Neben dem Einsatz am Pfarrzentrum kümmerte sich ein anderes Team darum für die Erntedankmesse am nächsten Tag frischen Hopfen und Maispflanzen zu besorgen. Am nächsten Tag trafen sich die Jugendlichen zur Erntedankmesse, die sie ebenfalls mit ihrem Präses Pfarrer Ullrich vorbereitet haben. Anschießend konnte man Weintrauben und gesegnete Gaben erwerben und zu einem gemeinschaftlichen Frühschoppen übergehen.

Zusammen mit unzähligen Oldtimer-Trecker brachten die Helfer den Erntekranz von der Pfarrkirche in Laer nach Holthausen gebracht. Dort hatte Dieter Reers – er hatte den Erntekranz ersteigert – zum Frühschoppen eingeladen.

„Es war eine anspruchsvolle, aber dennoch wunderschöne Woche für die Mitglieder“, resümiert der Vorstand, der hofft, dass auch diese sich auch weiterhin so zahlreich an den Landjugend-Aktionen beteiligen. „Wir können froh sein, so ein engagiertes Team zu sein“, betonen die Verantwortlichen. Allerdings würde es immer schwerer, Aktionen wie die 72-Stunden-Aktion zu meistern, da sich die Arbeit immer mehr verdichte. Zudem bekomme es das Ehrenamt mit immer neuen Regeln zu tun, die das Engagement erschwerten. Der Spaß an der Tätigkeit, die Chance, etwas für das Allgemeinwohl zu tun und sein Umfeld zumindest im kleinen Rahmen mitzugestalten, seien in jedem Fall motivierend gewesen und hätten den Horizont der Teilnehmer erweitert, heißt es abschließend seitens des Vorstands.

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