Teilnehmer des internationalen Gartenprojektes lassen es sich schmecken
Eintopf zum Dank für reiche Ernte

Laer -

Gleich mehrere Maßnahmen betreut die Initiative „Laer verbindet Miteinander Füreinander“ gemeinsam mit dem Dorfmarketingverein unter der Geschäftsführung von Gerrit Thiemann. Dazu gehört beispielsweise das „Gartenprojekt“ unter der Regie von Teresa Dabska. Sie und ihre Mitstreiter aus Vietnam, Afghanistan, Kirgisistan, Syrien, Deutschland und anderen Herkunftsländern trafen sich jetzt in der Küche der Matthäuskirche.

Donnerstag, 14.11.2019, 17:27 Uhr aktualisiert: 14.11.2019, 17:30 Uhr
Die Teilnehmer des Gartenprojektes bereiteten für das Abschlussessen zum Ende der Saison in der Küche der Matthäuskirche einen leckeren Eintopf zu und ließen ihn sich anschließend schmecken.
Die Teilnehmer des Gartenprojektes bereiteten für das Abschlussessen zum Ende der Saison in der Küche der Matthäuskirche einen leckeren Eintopf zu und ließen ihn sich anschließend schmecken. Foto: NIx

Dort wurde Gemüse geputzt, geschnitten und in einen großen Topf gegeben. Im Backofen schmurgelten Geflügelwürstchen für die muslimischen Projektteilnehmer. Für andere standen Mettwürstchen auf dem Speiseplan. Ein schmackhafter Eintopf westfälischer Art wurde unter dem Einsatz vieler helfender Hände für das Abschlussessen, das die Saison beendete, zubereitet.

„Als Vorspeise verarbeiten wir einen Kürbis, denn diese wuchsen in diesem Jahr besonders gut“, erklärte Teresa Dabska . Eintöpfe seien relativ einfach zu kochen und es gäbe sie auch in anderen Kulturen, fügte sie hinzu.

Zusammen wurden an diesem Abend auch Pläne für die kommende Gartensaison geschmiedet. Fördergelder für dieses Projekt flossen aus einem Topf des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Steinfurt. Nun hoffen die Teilnehmer, dass sie auch im nächsten Jahr auf dem Gartenareal in der Nähe des Bahnhofs säen, pflanzen und ernten dürfen, falls die Finanzierung weiter läuft.

Dann soll auch grüner asiatischer Rettich angebaut werden, der besonders knackig ist, aber nicht zu scharf schmeckt. Auch gelbe Karotten soll es geben und afghanistantypischen Salat.

In dem Garten ist vieles zu finden, von Kartoffeln über Zwiebeln und Blumenkohl bis hin zu diversen Kräutern. „Wir werden auch Anbaumethoden aus anderen Ländern ausprobieren“, kündigte die Projektleiterin an. Man könne schließlich voneinander lernen, denn das sei nicht zuletzt der Sinn international besetzter Projekte.

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