Laerer Blasorchester stellt sich und seine Ausbildungsangebote in der Grundschulaula vor
Musizieren soll Spaß machen

Laer -

Musizieren in Gemeinschaft sollte Spaß machen. Das meinen zumindest die Verantwortlichen des Blasorchesters Laer, die zu einem Vorspiel- und Informationsnachmittag in die Aula der Grundschule eingeladen hatten. Dort ließen sich zahlreiche Eltern mit ihren Kindern über das Angebot der heimischen Musikervereinigung unterrichten, die nach den Weihnachtsferien eine neue Blockflötengruppe einrichtet.

Freitag, 15.11.2019, 17:00 Uhr
Mit ihren Darbietungen erfreuten die Akteure und Einzelsolisten das Publikum in der gut gefüllten Aula der Werner-Rolevinck-Grundschule. Dort gab es auch Kaffee und Plätzchen für die Besucher.
Mit ihren Darbietungen erfreuten die Akteure und Einzelsolisten das Publikum in der gut gefüllten Aula der Werner-Rolevinck-Grundschule. Dort gab es auch Kaffee und Plätzchen für die Besucher.

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Aula der Werner-Rolevinck-Grundschule beim Vorspiel- und Informationsnachmittag des Laerer Blasorchesters. Dort präsentierten große und kleine Musiker dem interessierten Publikum ihr Können. Bei Kaffee und Plätzchen konnten sich Eltern und Kinder einen Eindruck davon verschafft, wie sich die Ausbildung bei der Musikervereinigung vollzieht und was sie alles bietet.

Im kleinen Konzertrahmen machten die Blockflöten den Anfang mit Einzel- und Gruppenvorspielen und zeigten eindrucksvoll wie viel sie schon nach wenigen Monaten, beziehungsweise nach einem Jahr gelernt haben.

Weiter ging die musikalische Reise mit dem 13-köpfigen Vororchester, das erst im Juni unter der Leitung von Christina Oskamp neu gegründet wurde. Dieses präsentierte „When the Saints go marching in“ und „Ode an die Freude“.

Zahlreiche bereitwillige Einzelkünstler mit verschiedenen Ausbildungsständen zeigten danach stolz ihr Können. Vorspiele von Tuba, Euphonium, Trompeten, Klarinetten und Querflöten, sogar Schlagzeugvorspiele wurden vom Publikum mit viel Applaus für die hervorragende en Leistungen gewürdigt.

Das schon seit Jahren bestehende Jugendorchester unter der Leitung von Sarah Niehaus begeisterte mit anspruchsvollen Stücken wie beispielsweise dem „Coffee-Arabian-Dance“ aus „The Nutcracker“.

Der Konzertteil dieses Nachmittags endete mit dem gemeinsamen Stück „Hard Rock Blues“ des Vor- und Jugendorchesters. Dafür ernteten die 29 Musiker begeisterten Applaus.

Zwischen den musikalischen Beiträgen informierten die Gastgeber über die Unterrichtsmöglichkeiten im Orchester. Besonders am Herzen liegt den Verantwortlichen neben dem musikalischen Fortschritt die Gemeinschaft. So werden die Kinder nach rund drei bis vier Monaten Einzelunterricht auf ihren Instrumenten in das Vororchester eingebunden. Dort geht es dann auch in erster Linie um die Musik, aber auch um Spaß, um gemeinsame Aktivitäten wie auch kleinere Auftritte.

„Die Erfahrung zeigt, dass die Kinder motivierter ihr Instrument erlernen, wenn sie Teil des Orchesters sind“, erklärte Irina Potthoff, die durch das Programm führte. Nach rund zwei Jahren erfolgt dann der Übergang in das Jugendorchester. Groß und Klein sind stets dazu angehalten, sich gegenseitig zu unterstützen, wodurch die Gemeinschaft gestärkt wird.

Auch Kinder anderer Ausbildungsstätten sind im Orchester willkommen. Im Anschluss an den Konzertteil nutzten viele Kinder die Gelegenheit Instrumente auszuprobieren.

Außerdem informierte die Nachwuchs – Arbeitsgemeinschaft des Blasorchesters – über den Unterricht, der bei professionell ausgebildeten Dozenten erfolgt, der Ausleihe von Instrumenten und den verschiedenen Orchesterformen.

Wie die Verantwortlichen ankündigen, wird nach den Weihnachtsferien eine neue Blockflötengruppe eingerichtet. Die Gebühr beträgt 20 Euro im Monat. Um ein weiterführendes Instrument zu erlernen, ist ein Einstieg im 30-minütigen Einzelunterricht auf dem gewünschten Instrument jederzeit möglich. „Ein Mindestalter von acht Jahren hat sich dabei bewährt“, so Irina Potthoff. Der Unterricht kostet 50 Euro im Monat, hinzu kommt eine Leihgebühr in Höhe von zehn Euro für das neue beziehungsweise neuwertige Instrument.

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