Neujahrsempfang der Kirchengemeinde mit der Verabschiedung von Elisabeth Gövert
„Wir wollen etwas bewegen“

Laer -

Zu den Höhepunkten des Neujahrsempfangs der Kirchengemeinde gehörte die offizielle Verabschiedung der langjährigen Pfarrsekretärin Elisabeth Gövert, die Pfarrer Ullrich vornahm. Ihre Nachfolge hat Sonja Tietmeyer angetreten, die während der Zusammenkunft im Pfarrsaal den Gemeindemitgliedern vorgestellt wurde.

Montag, 20.01.2020, 17:00 Uhr aktualisiert: 21.01.2020, 16:26 Uhr
Freudig begrüßte Pfarrer Andreas Ullrich die zahlreichen Besucher des Neujahrsempfangs im großen Pfarrsaal. Für lustige Sketche sorgte die Theatergruppe der Kfd.
Freudig begrüßte Pfarrer Andreas Ullrich die zahlreichen Besucher des Neujahrsempfangs im großen Pfarrsaal. Für lustige Sketche sorgte die Theatergruppe der Kfd.

Dass sich die Kirchengemeinde Hll . Brüder Ewaldi Laer-Holthausen-Beerlage auf einem guten Weg befindet, wurde während ihres Neujahrsempfangs deutlich, zu dem Pfarrer Andreas Ullrich und die kirchlichen Gremien am Sonntag nach dem Gottesdienst in den großen Pfarrsaal eingeladen hatten. So mussten die Gastgeber und ihre fleißige Helfern zusätzliche Stühle aufstellen, um die zahlreichen Besucher gut unterzubringen.

„Wir wollen etwas bewegen und dabei alle mitnehmen“, erklärte Clemens Hullermann, der als Vorsitzender des Pfarreirates alle Gemeindemitglieder zur nächsten Pfarrversammlung am 29. März einlud. Dann soll der lokale Pastoralplan der Pfarrerei vorgestellt und die ersten Schritte, wie man die Ziele für die Gemeinde umsetzen kann, vorgestellt werden, um darüber miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die gute Gelegenheit zum Dialog und das Miteinander in der Gemeinde zu stärken, nutzte anschließend Pfarrer Ullrich, „Das Jahr hat bereits Fahrt aufgenommen“, meinte der Seelsorger. So freuten sich die Erstkommunionkinder auf ihren Termin im Mai. Dem Tannenbaum- und Krippenteam dankte der Geistliche für Ihren Einsatz und die erfreuliche Entwicklung, dass dieses immer wieder durch junge Kräfte gestärkt wird.

Als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz lud Pfarrer Ullrich alle Ehrenamtler und Gemeindemitglieder nach der Fronleichnamsprozession in den neu gestalteten Pfarrhausgarten ein. Nahe der Kirche ließe es sich prächtig feiern.

„Sie ist ein bisschen das ‚Urgestein‘ der Pfarrgemeinde“, beschrieb der Seelsorger Elisabeth Gövert , die sich nach 27 Jahren als erste Pfarrsekretärin bereits Ende Oktober aus dem Kirchendienst verabschiedet hatte. Mit Dechant Josef Dufhues und seiner Schwester Anni sei das Pfarramt vorher so etwas wie ein Familienbetrieb gewesen. Elisabeth Gövert habe sozusagen bei Null angefangen und wahre Pionierarbeit leisten müssen, gab der Seelsorger hinsichtlich der nicht einfachen Anfänge und der kompletten Umorganisation zu bedenken. Zudem habe sie es mit drei verschiedenen Chefs (Martin Peters, Johannes Gospos und ihm) zu tun gehabt. Der dritte sei 2015 von der Bundeswehr gekommen und habe zudem seinen eigenen Kopf gehabt, verstand es der Redner über sich selbst zu scherzen. „Es brauchte nur eine relativ kurze Zeit, bis wir wussten, wie der andere tickt“, blickt die ausgeschiedene Pfarrsekretärin zurück, die seit dem 8. März 1993 im Dienst der Kirchengemeinde war.

Gövert dankte allen, mit denen sie es während dieser langen Zeit zu tun hatte. Ein besonderes Lob gab es für die Familie und ihren Mann Manfred, der meistens das Essen auf den Tisch gebracht habe, wenn sie mal wieder zu spät gekommen wäre. Für den Ruhestand wünschte sie sich, ein entschleunigtes Leben genießen zu können. Dabei dürfte ihr die „Klön“-Bank helfen, die sie von den Verantwortlichen der Kirchengemeinde zum offiziellen Abschied geschenkt bekam.

Der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands, Palitha Löher, nutzten anschließend die gute Gelegenheit Sonja Tietmeyer als neue Pfarrsekretärin vorzustellen. Die zweifache Mutter hat ihre Arbeit bereits am 1. November 2019 aufgenommen. Als ehr flexibel habe sie sich bereits während des Vorstellungsgesprächs erwiesen. Versehentlich seien Pfarrer Ullrich und er von einem früheren Termin ausgegangen und hätten die ausgebildete Kauffrau für Bürokommunikation bei einer Telefonanfrage „Wo sie denn blieben?“ im Garten erreicht. Obwohl der Vorstellungstermin erst an einem anderen Tag gewesen sei, habe Sonja Tietmeyer dann alles liegen und stehen gelassen, um ins Pfarrhaus zu kommen.

Bevor es für alle Brötchen zur Stärkung gab, sorgte die Kfd mit zwei lustigen Sketchen für köstliche Unterhaltung.

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