Breitbandausbau im Außenbereich von Laer, Horstmar und Altenberge
„Schnelles Internet“ rückt näher

Laer/Horstmar/Altenberge -

Der Breitbandausbau in den Außenbereichen der Gemeinden Laer und Altenberge sowie der Stadt Horstmar rückt in greifbare Nähe. Bevor es los geht, soll es jedoch eine Nachfragebündelung durch die Bietergemeinschaft geben. Informationsveranstalten gibt es am kommenden Montag in Altenberge, am Mittwoch in Horstmar und am Donnerstag in Laer. Zudem werden Infopoints eingerichtet.

Donnerstag, 06.02.2020, 17:16 Uhr aktualisiert: 07.02.2020, 15:56 Uhr
Kämmerer Thorsten Brinker und der Allgemeine Vertreter des Laerer Bürgermeisters, Maik ter Beek, sowie Verwaltungsmitarbeiter Ferdinand Keuchel (v.l.) von der Stadt Horstmar freuen sich, dass es mit dem Glasfaserausbau in den Außenbereichen bald losgehen soll.
Kämmerer Thorsten Brinker und der Allgemeine Vertreter des Laerer Bürgermeisters, Maik ter Beek, sowie Verwaltungsmitarbeiter Ferdinand Keuchel (v.l.) von der Stadt Horstmar freuen sich, dass es mit dem Glasfaserausbau in den Außenbereichen bald losgehen soll. Foto: Sabine NIestert

Der Breitbandausbau in den Außenbereichen der Gemeinden Laer und Altenberge sowie der Stadt Horstmar rückt in greifbare Nähe. „Noch in diesem Jahr soll es losgehen“, erklären der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Maik ter Beek, und Kämmerer Thorsten Brinker während eines Pressegesprächs im Laerer Rathaus. An diesem nimmt auch Ferdinand Keuchel teil, der in der Stadtverwaltung Horstmar für das „schnelle Internet“ zuständig ist. Zuvor solle es allerdings noch eine Nachfragebündelung durch die Bietergemeinschaft geben, kündigen die drei Vertreter der beiden Kommunen an. Partner für den Breitbandausbau sind die Firmen Muenet (Rosendahl) und Epcan (Vreden), die bereits in den Kreisen Steinfurt und Borken tätig sind.

Bereits für den kommenden Mittwoch (12. Februar) ist eine Informationsveranstaltung im Vereinsheim der Bruderschaft St. Katharina in Horstmar vorgesehen, die um 18.30 Uhr beginnt. Einen Tag später, nämlich am Donnerstag (13. Februar) ebenfalls um 18.30 Uhr, können sich die Interessierten in der Gaststätte „Haus Veltrup“ über das Vorhaben unterrichten lassen. Schon am kommenden Montag (10. Februar) wird eine Infoveranstaltung in der Gooiker Mehrzweckhalle in Altenberge angeboten. Sie beginnt allerdings erst um 19.30 Uhr.

„Die Horstmarer können auch den Infoabend in Laer oder Altenberge besuchen und die Laerer, den in Horstmar oder Altenberge“, heißt es seitens der Kommunen, dass die Inhalte identisch sind. Thema dieser Veranstaltungen ist die Nachfragebündelung, wie es sie bereits im Rahmen der Glasfaserversorgung im Innenbereich gab.

Die Verlegung der Leitungen bis zu den förderfähigen Adressen ist dank der Förderung durch den Bund und das Land NRW für die Grundstückseigentümer kostenfrei. Wer sich im Rahmen der Nachfragebündelung bis zum 20. März bereits zu einem Nutzungsvertrag entschließe, könne im Vergleich zu einer späteren Inbetriebnahme deutlich sparen, heißt es in einer Pressemitteilung der ausführenden Firma.

Die förderfähigen Anlieger im Außenbereich von Horstmar (dabei handelt es sich um 206) und von Laer (dabei handelt es sich um 150) werden anhand einer Liste angeschrieben. Förderfähig sind nur Anschlussnehmer, die zurzeit weniger als 30Mbit/s erreichen. Nach dem Glasfaserausbau sollen die Nutzer mit einer maximalen Geschwindigkeit von 200 Mbit/s durchs Internet surfen können.

Der Netzausbau im Außenbereich erfolgt unabhängig von der Anzahl der Neukunden. Anschlussnehmer, die bereits mehr als 30Mbit/s erreichen, aber trotzdem einen schnellen Anschluss wünschen beziehungsweise benötigen, können sich ebenfalls bei den Infoveranstaltungen erkundigen.

Bereits Ende 2016 startete das Projekt, um den Glasfaserausbau im Außenbereich voran zutreiben. Dabei schlossen sich Altenberge, Horstmar und Laer zu Kooperationspartnern zusammen, um einen gemeinsamen Förderantrag zu stellen. Im Zuge des Bieterverfahrens wurden die prognostizierten Kosten fast um die Hälfte unterschritten.

Da sich die Kommunen Horstmar und Laer zum Zeitpunkt der Antragstellung in der Haushaltssicherung beziehungsweise im Stärkungspakt befanden, erhalten sie eine 100-prozentige Förderung. Der Ausbau läuft über einen Zeitraum von zwei Jahren. In allen drei Kommunen soll gleichzeitig mit den Arbeiten begonnen werden.

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