Stadt Horstmar und Gemeinde Laer haben glücklicherweise keine großen Sturmschäden zu beklagen
„Es ist alles glimpflich abgelaufen“

Horstmar/Laer -

„Wir haben Glück gehabt“, hieß es am Montag hinsichtlich des Sturms „Sabine“ und seiner möglichen Folgen im Stadtgebiet von Horstmar und Gemeindegebiet von Laer. So gäbe es keine größeren Schäden zu beklagen, hieß es seitens der Kommunen, die sich aber natürlich auf den angekündigten Orkan entsprechend vorbereitet und die Schulen vor Ort zu Anfang der Woche vorsichtshalber schließen hatten lassen.

Dienstag, 11.02.2020, 12:54 Uhr
Vorsichtshalber wurden die Absperrungen auf dem Platz an der Gertrudiskirche in Horstmar abgebaut und befestigt, damit der Sturm sie nicht durch die Gegend fegt. Das war nur eine von zahlreichen Vorsichtsmaßnahmen, die die Stadt getroffen hatte.
Vorsichtshalber wurden die Absperrungen auf dem Platz an der Gertrudiskirche in Horstmar abgebaut und befestigt, damit der Sturm sie nicht durch die Gegend fegt. Das war nur eine von zahlreichen Vorsichtsmaßnahmen, die die Stadt getroffen hatte. Foto: Sabine Niestert

„Es ist alles glimpflich abgelaufen“, zeigte sich der Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales, Georg Becks “, gestern erleichtert, angesprochen auf mögliche Folgen des Sturms in der Burgmannstadt. Glücklicherweise seien Horstmar und Leer von größeren Schäden und Auswirkungen des angekündigten Orkans verschont geblieben. Ähnlich äußerte sich sein Amtskollege Matthias Holger Reher von der Gemeinde Laer im Gespräch mit dieser Zeitung. Auch das Ewaldi­dorf habe viel Glück gehabt. Zwar habe der Bauhof am Montag einiges aufräumen müssen, doch im Großen und Ganzen dürfe man sich nicht beklagen.

„Wir haben uns aber auch gut vorbereitet und die Unwetterwarnung keinesfalls auf die leichte Schulter genommen“, berichtete Georg Becks, dass sich der Verwaltungsvorstand samt der Helfer wie die Feuerwehr und das DRK schon frühzeitig zusammengesetzt hätten, um sich gemeinsam für das Sturmtief „Sabine“ zu wappnen. So sei die Feuerwache in beiden Ortsteilen seit dem Sonntagmittag besetzt gewesen. Weil sich die Lage gegen Mitternacht entspannt habe, seien dann viele Feuerwehrleute abgerückt. Bis Montagmorgen wäre dann eine Notbesetzung in den Gerätehäusern geblieben.

„Die Sicherheit geht vor“, begründete Becks, warum gestern die Schulen und Kindergärten in beiden Stadtteilen geschlossen geblieben sind.

In Abstimmung mit der Schulleitung hatten sich auch die Verantwortlichen der Gemeinde Laer dafür entschieden, den Unterricht an der Werner-Rolevinck-Schule sowie den Offenen Ganztagsbetrieb am Montag ausfallen zu lassen. Geschlossen blieben auch die meisten Kindergärten vor Ort. Am Dienstag sei die Schule wieder geöffnet und die Eltern könnten selbst entscheiden, ob sie ihr Kind dorthin schicken oder nicht, so Matthias Holger Reher. Die Feuerwehr habe drei bis vier Einsätze gefahren, die aber nicht so schwerwiegend gewesen seien. Natürlich sei einiges an Ästen und Plakaten durch die Gegend geflogen, aber das sei zu verkraften gewesen.

Reher und Becks ist bewusst, dass die Lage sich zwar entspannt hat, aber es noch keine endgültige Entwarnung geben kann. So sagen die Meteorologen voraus, dass es noch bis Donnerstag stürmisch bleiben soll. Dann könnten von den Bäumen noch Äste heruntergekommen, die sich beim ersten Sturm gelockert hätten. „In den Wald sollte jetzt sowie niemand gehen“, betont Reher, dass das selbstverständlich sein müsse.

Die Verantwortlichen der Ordnungsämter und Verwaltungsvorstände halten sich also weiter bereit und beobachten ebenso wie die Feuerwehr die Lage.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7253363?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F174%2F
Unbekannte sprengen Geldautomat
Die Sprengung des Geldautomaten an der Westfalen Tankstelle hat heftige Folgeschäden hinterlassen: Schaufenster und Tür sind demoliert worden.
Nachrichten-Ticker