Radwegebau bleibt weiterhin Thema
Vereinbarung ist erstellt worden

Laer -

Der Radwegebau ist im Laerer Gemeinderat und seinen Fachausschüssen ein immer wiederkehrendes Thema. Einige überörtliche Radwegeverbindungen werden von Kommunalpolitikern und Bürgern seit Jahren gefordert – so auch ein Radweg entlang der Kreisstraße 75 zwischen Laer und Borghorst. Bisher existiert nur ein Teilstück Richtung Borghorst, beginnend an der Einmündung des Wirtschaftsweges aus der Aabauerschaft in die Borghorster Straße.

Dienstag, 18.02.2020, 12:24 Uhr aktualisiert: 19.02.2020, 11:56 Uhr

Der Radwegebau ist ein immer wiederkehrendes Thema. Einige überörtliche Radwegeverbindungen werden von Kommunalpolitikern und Bürgern seit Jahren gefordert – so auch ein Radweg entlang der K 75 zwischen Laer und Borghorst. Bisher existiert nur ein Teilstück Richtung Borghorst, beginnend an der Einmündung des Wirtschaftsweges aus der Aabauerschaft in die Borghorster Straße.

Auf Antrag der CDU hatte sich der Ausschuss für Umwelt und Verkehr im Oktober 2019 erneut mit dem Thema beschäftigt und die Verwaltung beauftragt, mit dem Kreis Steinfurt Möglichkeiten zum Weiterbau des Radweges bis zum Kreisverkehr in Laer zu erörtern. „Die Radwegeverbindung kann frühestens mit der nächsten Sanierung der Kreisstraße 75 gebaut werden“, teilte Fachbereichsleiter Stefan Wesker das Ergebnis der Gespräche dem Rat mit. Wann die K 75 saniert werde, stehe aber noch nicht fest und werde erst in ein bis zwei Jahren entschieden.

In der Prioritätenliste

Der Radweg zwischen Laer und Borghorst solle aber in die Prioritätenliste aufgenommen werden. Die endgültige Entscheidung, welche Maßnahmen davon dann umgesetzt werden, fällt der Kreistag. „Falls es zum Bau kommt, ist das nicht vor 2025/26 möglich“, warnte Wesker vor verfrühten Hoffnungen. Außerdem fehle auch noch für etwa einen Kilometer der Grunderwerb. Margarete Müller (CDU) plädierte dafür, sich weiter intensiv für den Radweg einzusetzen, denn der sei eine wichtige „soziale Verbindung“ zwischen Laer und Borghorst.

Bessere Aussichten auf Verwirklichung hat der Radweg zwischen Laer und Holthausen. Anfang des Monats wurde die Vereinbarung zwischen der Gemeinde Laer und dem Bürgerradweg-Verein erstellt, so die Verwaltung. Diese werde nun der Mitgliederversammlung des Vereins präsentiert.

Um das überörtliche Radwegenetz attraktiver zu gestalten, plant der Kreis Steinfurt eine Neuorganisation. Dabei werden an zentralen Orten „Knotenpunkte“ geschaffen, an denen verschiedene Radwege aufeinander treffen. In Laer sollen zwei und in Holthausen ein Knotenpunkt ausgeschildert werden. „Wir müssen darauf achten, dass die ausgeschilderten Radwege auch durchgängig befahrbar sind“, gab Gerrit Thiemann, Stellvertretender Bürgermeister und Geschäftsführer des Dorfmarketings, zu bedenken. Der Weg durch den Strübber­hoek sei problematisch und häufig nicht oder nur schwer befahrbar. Deshalb müsse er aus dem touristischen Radwegenetz herausgenommen werden.

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