Büttabend der Vereinigten Laer
Explodierender Farbenrausch

Laer -

Bei den Vereinigten Vereinen explodierte die Karnevalssitzung förmlich in einem Farbenrausch.

Sonntag, 23.02.2020, 15:00 Uhr aktualisiert: 25.02.2020, 09:06 Uhr
Echt spacig, dieses Damen-Quartett: Nicht nur die blinkend-blitzende Kostümierung fiel hier ins Auge.
Echt spacig, dieses Damen-Quartett: Nicht nur die blinkend-blitzende Kostümierung fiel hier ins Auge.

Die fünfte Jahreszeit steht in voller Blüte. Karnevalsrevuen, Tanzgarden, Büttenreden in allen Orten, auf allen TV-Sendern. Und wer dann irgendwann sagt: „So, jetzt habe ich alles gesehen“, der irrt. Denn der war nicht in Laer. Bei den Vereinigten Vereinen, bei einer Sitzung, die in einem fantasievollen Farbenrausch förmlich explodierte. Hier setzten die Narren vom Ewaldibach das um, was Karel Gott einst besang: „Toll wie die Lolo, schick wie die kleine Jane. Schön wie die Aphrodite einst in Athen. Alles zusammen, das nenn ich ideal. So und nicht anders ist „Lady Carneval“!

Märchenhaft schöne Kostüme im Elferrat. Total verrückte Maskeraden im vollbesetzten Saal. Vereint unter dem diesjährigen Motto: „Laer Fiesta“ - „Wir feiern ein Silbernes Karnevals-Jubiläum!“ Und dazu holte Sitzungspräsident Alfons Bücker, eine Granate unter den Münsterländer Oberjecken, mit Heinrich Lindenbaum und Alfons Wildermann gleich zwei verdienstvolle Laerer Bürger und Karnevalisten auf die Bühne. Wo sie von den Mundschenks Daniel und Olli mit Sonderorden ausgezeichnet wurden.

Nebenbei, der Saal kochte da schon längst. Dafür sorgten unter anderem die „Dörstigen Blechbüchsen“, die schmucke Tanzgarde der Vereinigten Schützenbruderschaft Laer, die kesse Truppe der „Fanatic Steps“, „Anikas Theken-Team“, und nicht zuletzt die herrliche Funkengarde der Bruderschaft. Schöner und besser organisiert hätte man sich das bunte Spektakel gar nicht vorstellen können. So gab es auch für alle Aktiven aus der Vorbereitung zu diesem fantastischen Event Orden en masse.

Doch man wäre nicht in Laer, gäbe es hier nicht einen Pfarrer namens Andreas Ulrich, der – nicht zum ersten Mal – als „Till“ den Laerern die Leviten las. Scharfsinnig wie spöttelnd erinnerte er noch einmal an das „Chaos“ mit dem letzten Bürgermeister. Bemäkelte das derzeitige „Wahldurcheinander“, und vergaß nicht zum Thema „Klima“ bei zu tragen, dass der Laerer Nachwuchs ja wohl auch nur noch mit PS-starken SUV zur Kita und in die Schule gefahren würden.

Ewaldidorf feiert eine rauschende Fiesta

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    Foto: Dieter Klein
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Damit nicht genug, hatten die Verantwortlichen (wohl mit Hilfe großzügiger Sponsoren) tief in die Kasse gegriffen und aus Südhessen die bekannte Stimmungskanone „DJ Anton“ einfliegen lassen. Und auch der brauchte nicht lange, um die berauschte Menge zum Sieden zu bringen. Ja, bis halt der Druckkessel explodierte und die Jecken auf die Bänke stiegen. So eingeheizt, konnten sich die „Entruper Buben“ dann zum Finale in einem wahren Taumel von Toben und Tanzen selbst noch einmal hochpuschen.

Logisch, dass danach eine Party abging, die den bunten Rausch bis spät in die Nacht nach draußen trug. Dorthin, wo der Himmel über Laer Lachtränen weinte.

Wichtig noch zu erwähnen: Für das schönste Einzelkostüm bekam Anika Hohage einen GOP-Gutschein. Als schönste Gruppe darf sich der Elferrat auf eine gesponserte Planwagenfahrt freuen.

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