Ausschuss empfiehlt den Namen als Ausdruck der Verbundenheit mit der Partnergemeinde
„Baderslebener Straße“ im Freisenbrock

Laer -

In der Gemeinde Laer soll es künftig eine „Baderslebener Straße“ geben. Der Ausschuss für Soziales, Senioren, Heimat und Kultur beschloss während seiner jüngsten Sitzung, die Erschließungsstraße im Baugebiet „Freisenbrock III“ nach der Partnerstadt Laers zu benennen.

Für die Namensfindung standen im Fachgremium zwei Vorschläge zur Diskussion: „Baderslebener Straße“ und „Dille (An der Dille).

Donnerstag, 19.03.2020, 16:42 Uhr aktualisiert: 20.03.2020, 16:41 Uhr
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In der Gemeinde Laer soll es künftig eine „Baderslebener Straße“ geben. Der Ausschuss für Soziales, Senioren, Heimat und Kultur beschloss während seiner jüngsten Sitzung, die Erschließungsstraße im Baugebiet „Freisenbrock III“ nach der Partnerstadt Laers zu benennen.

Für die Namensfindung standen im Fachgremium zwei Vorschläge zur Diskussion: „Baderslebener Straße“ und „Dille (An der Dille).“ Der Freundeskreis Guénange hatte ersteren Vorschlag gemacht, um so öffentlich die Verbundenheit mit der Partnerstadt Badersleben sichtbar zu machen. Der zweite Vorschlag geht auf eine alte Katasterbezeichnung zurück, die aber heute für das Gebiet nicht mehr gebräuchlich ist.

„Die Namensfindung ist von Bedeutung, da es sich um die zentrale Mittelstraße ins Baugebiet handelt“, betonte Ausschussvorsitzender Dr. Reinhardt Nippert (UBG). Im angrenzenden Baugebiet wurden bisher alte Flurbezeichnungen als Straßennamen verwandt.

„Dabei sollten wir auch für den Freisenbrock III bleiben und lieber an anderer Stelle eine Straße nach Badersleben oder Guénange benennen“, so Dominik Niehues (CDU). Die Mehrheit der Unionsfraktion sah dies anders.

Auch die Grünen plädierten für „ortsverbundene Namen“. „Grundsätzlich ist es aber eine gute Idee, unsere Partnerstädte zu würdigen“, stellte Elke Schuchtmann-Fehmer klar. Das ließe sich an anderer Stelle umsetzen. Es gebe auch Alternativen, um die Verbundenheit auszudrücken: „Man könnte zum Beispiel den Rathausplatz in ‚Platz der Freundschaft‘ umbenennen und dort Hinweisschilder auf unsere Partnerstädte aufstellen“, regte die grüne Fraktionschefin an.

Manfred Voth (Sachkundiger Bürger und Seniorenbeauftragter) sprach sich deutlich für eine Würdigung der Partnerstadt aus: „Wir pflegen nun schon seit 30 Jahren die Freundschaft und den Austausch mit Badersleben. Deshalb macht ein Straßenname Sinn.“ Mit dem Namen „Dille“ könne hingegen niemand etwas verbinden.

Mit 5:3 Stimmen bei einer Enthaltung entschied sich der Sozialausschuss für Baderslebener Straße.

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