Fraktionsloser Ratsherr tritt am 13. September als Einzelkämpfer an
Palitha Löher will Bürgermeister von Laer werden

Laer -

Macht Wahlkampf in Zeiten von Corona überhaupt sind Sinn? Und wenn, wie kann er funktionieren? Die WN sprachen mit der CDU, der SPD, der FDP und den Grünen. Mit dabei war auch Palitha Löher. Der fraktionslose Ratsherr kündigte an, am 13. September für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. 2014 war er als Bewerber für die Grünen angetreten. Neben ihm werfen Manfred Kluthe für die CDU und Helga Bennink für die Grünen ihren Hut in den Ring.

Montag, 18.05.2020, 18:09 Uhr aktualisiert: 19.05.2020, 15:24 Uhr
Palitha Löher will es noch einmal wissen. So tritt er am 13. September zum zweiten Mal als Bürgermeisterkandidat an.
Palitha Löher will es noch einmal wissen. So tritt er am 13. September zum zweiten Mal als Bürgermeisterkandidat an.

Das Wohl des Ewaldidorfs und seiner Bewohner liegt ihm nach wie vor sehr am Herzen. Deswegen tritt Palitha Löher am 13. September zum zweiten Mal zur Bürgermeisterwahl in Laer an. Das kündigt der 48-Jährige während einer Pressekonferenz an, in der es um die Frage geht, wie die örtlichen Parteien ihren Wahlkampf in Zeiten der Corona-Krise gestalten.

„Einen Haustürwahlkampf wird es nicht geben“, erklärt der Familienvater zweier erwachsener Töchter. Diese Tatsache bedauere er sehr, denn gerade die persönlichen Gespräche mit den Menschen seien seine Stärke. Ging der gelernte Bauzeichner und Hochbautechniker 2014 noch als Kandidat für Bündnis 90/Die Grünen ins Rennen, tritt er im September als parteiloser Bewerber an. Schon seinerzeit habe er aus Überzeugung seinen Hut in den Ring geworfen, blickt der zurzeit fraktionslose Ratsherr zurück. Auch damals sei es ihm wichtig gewesen, als Bürgermeister für mehr Transparenz zwischen Bürgern, Verwaltung und Politik zu sorgen.

„Das Rathaus sollte offener werden für die Bürgerinnen und Bürger“, meint Palitha Löher, der heute als Fachkraft für Arbeitssicherheit und Casemanager im Bereich Arbeitslosenberatung tätig ist. Neben seinen menschlichen und fachlichen Qualitäten, bringe er auch ein politisches Profil mit, betont der Kandidat, der sich ehrenamtlich in der katholischen Kirchengemeinde Heilige Brüder Ewaldi engagiert und stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands ist.

Der Einzelkämpfer, der bereits rund 200 Unterstützungsunterschriften für seine Kandidatur gesammelt hat, lädt alle Vertreter der Politik und die Bürger dazu ein, gemeinsam mit ihm dass Beste für Laer und Holthausen zu machen und bittet sie, ihn parteiübergreifend zu unterstützen.

Themen wie die Förderung der Familien, das Leben im Alter vor Ort, Freizeit und Tourismus sowie die Wirtschaftsförderung und die Außendarstellung von Laer in der Region sind dem Bewerber besonders wichtig.

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