Fragebogenaktion zur Alten- und Sozialplanung sowie zum Mobilitätskonzept endet
Planung für die Zukunft

Laer -

Noch bis zum kommenden Freitag (5. Juni) können die Fragebögen zur Alten- und Sozialplanung sowie zur Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs an die Gemeindeverwaltung zurückgeschickt werden. Darauf wie Matthias-Holger Reher vom Fachbereich Bürgerdienste, Soziales und ordnende Verwaltung der Gemeinde Laer während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Senioren, Heimat und Kultur hin.

Dienstag, 02.06.2020, 19:18 Uhr aktualisiert: 04.06.2020, 16:46 Uhr

„Die Rücklaufquote ist bisher zufriedenstellend“, erklärte Verwaltungsmitarbeiter Matthias-Holger Reher , als es während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Senioren, Heimat und Kultur um das Thema „Stand der Alten- und Pflegeplanung“ in Laer ging. Dazu hatte die Kommune eine Fragebogenaktion gestartet, um sich ein Meinungsbild zu verschaffen (die WN berichteten).

Dabei waren zirka ein Drittel der Laerer über 18 Jahren nach dem Zufallsprinzip angeschrieben worden. Diese hatten gleich zwei Fragebögen erhalten. In dem einen ging es um die Themen Mobilität, Wohnen, Freizeitangebote und pflegerische Versorgung. Im zweiten Fragebogen sollten die Angeschriebenen ihre Meinung zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs abgeben. Die Antworten sollen in das Mobilitätskonzept einfließen, das Klimaschutzmanager Daniel Mattlik erstellt.

Kritik an dieser Vorgehensweise der Verwaltung übte Seniorenvertreter Manfred Voth, der befürchtete, dass man die Bürger mit den zwei Fragebögen überfordern könnte. Auf die guten Synergieeffekte wies hingegen Ordnungsamtsleiter Holger Reher hin. So ließen sich die Antworten gut miteinander vergleichen.

Bedenken äußerte Manfred Voth auch hinsichtlich der Auswahl der Adressaten. Seiner Meinung nach wäre es sinnvoller gewesen, Leute ab 50 Jahren nach der Sozial- und Pflegesituation zu befragen.

„Es handelt sich um eine Planung in die Zukunft“, gab Reher zu bedenken, dass sich die Gemeinde ein wenig globaler auf den Weg machen wolle. Ähnlich sah das Lorenz Danzer von Bündnis 90/Die Grünen. Ein größerer Kreis mit verschiedenen Altersgruppen ergebe Sinn, denn schließlich würden die angesprochenen Themen alle Bewohner betreffen.

Der Seniorenbeirat hatte die Befragung vor Ort angeregt, um ein repräsentatives Stimmungsbild zu erhalten und sich für die Folgen des demografischen Wandels im Ewaldidorf zu rüsten. Der Gemeindeausschuss hatte die Anregung aufgegriffen und die FH beauftragt, den Fragebogen zur Entwicklung einer Alten- und Sozialplanung zu erarbeiten.

Wie Ordnungsamtsleiter Reher erklärte, hat es neben den Fragebögen Expertengespräche gegeben, die Projektberaterin Heidi Overhoff mit Schlüsselpersonen sowohl aus dem ehrenamtlichen und kirchlichen Bereich als auch mit Sozialdienstleistern geführt hat.

Nach den Sommerferien sollen die Ergebnisse dann der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden. Abgabeschluss für die Fragebögen ist der kommende Freitag (5. Juni). Fragebögen sind bis dahin noch bei der Gemeindeverwaltung erhältlich.

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