Gemeindeverwaltung und Dorfmarketingverein werben für die „Laerer Lichterwochen“
Kreativ gegen den Corona-Blues

Laer -

Da der Weihnachtsmarkt coronabedingt ausfallen muss, haben die Gemeindeverwaltung und der Dorfmarketingverein die Aktion „Laerer Lichtblicke“ initiiert. Mit ihr rufen Bürgermeister Manfred Kluthe und Gerrit Thiemann die Bürger auf, sich kreativ mit dem Thema Weihnachten auseinanderzusetzen. Viele tolle Ideen wurde bereits eingereicht, aber es dürfen gerne noch weitere hinzukommen, so die Veranstalter.

Montag, 23.11.2020, 18:16 Uhr
Die am Abend des Martinstages bunt und festlich beleuchteten Fenster der noch leerstehenden Ratsschänke gefielen den meisten Bürgern sehr gut. Das Eigentümerpaar Irina und David Potthoff hat versprochen, dass es im Advent eine ähnliche Aktion starten wird.
Die am Abend des Martinstages bunt und festlich beleuchteten Fenster der noch leerstehenden Ratsschänke gefielen den meisten Bürgern sehr gut. Das Eigentümerpaar Irina und David Potthoff hat versprochen, dass es im Advent eine ähnliche Aktion starten wird.

In einem ganz neuen Licht erstrahlte am Martinstag die Ratsschänke. Irina Potthoff hatte das zurzeit noch leerstehende Gasthaus bunt und festlich geschmückt. Ihr Werk wurde dann noch zusätzlich angestrahlt, wozu es zu einem echten „Laerer Lichtblick“ geworden ist, der viel Bewunderung in der Bevölkerung fand.

Das gute Beispiel der Eigentümer der Ratsschänke, die bereits versprochen haben, ähnliche Aktionen auch in der nahenden Adventszeit zu starten, hat auch die Gemeindeverwaltung und den Dorfmarketingverein begeistert. Deswegen weisen Bürgermeister Manfred Kluthe und Geschäftsführer Gerrit Thiemann noch einmal auf die „Laerer Lichterwochen“ hin. Mit diesen möchten die Initiatoren dem Corona-Blues entgegenwirken und eine Art Ersatz für den örtlichen Weihnachtsmarkt, der der Pandemie zum Opfer gefallen ist, schaffen.

„Zeichen setzen und uns damit indirekt verbinden“, lautet die Devise der Veranstalter, die sich darüber freuen, dass bereits einige sehr schöne und kreative Ideen bei der Gemeindeverwaltung eingereicht worden sind. So haben sich beispielsweise Familien beziehungsweise Nachbarn oder auch Einzelpersonen gemeldet, die öffentliche Flächen stimmungsvoll schmücken oder beleuchten möchten, einen Maibaum zum Wunschbaum umfunktionieren oder Spaziergängern eine Rast im eigenen Garten auf einer adventlich geschmückten Picknickbank anbieten möchten.

In verschiedenen Ladenlokalen, wie beispielsweise im Backshop in Holthausen oder in der Bäckerei Braun werden weihnachtliche Waren zum Verkauf angeboten. Wie die Gemeindeverwaltung berichtet, haben sowohl die katholische Kirchengemeinde als auch zahlreiche Vereine, wie zum Beispiel der TuS, der Heimatverein, der Freundeskreis Guénange, „Vergissmeinnicht“ der LOV, die Landjugend und die Landfrauen tolle Ideen entwickelt. Gerrit Thiemann hat eine weihnachtliche Schnitzeljagd vorbereitet.

„Es dürfen gerne noch weitere, kreative Ideen hinzukommen“, appellieren die Veranstalter an alle Bürger, Geschäftsleute, Künstler, Musikschulen und Kindergärten des Ortes, sich mit eigenen Beiträgen zum Thema „ Weihnachten “ einzubringen. Das können weihnachtliche Texte (Geschichten, Gedichte, Märchen), Fotos oder selber angefertigte Bilder sowie Film- und Tondateien sein, die das Ziel haben, eigene Gedanken, Erinnerungen oder Wünsche für das Weihnachtsfest für andere erfahrbar zu machen.

Auch wer lediglich eine kleine Laterne vor die Haustür stellt, leistet seinen ganz besonderen Beitrag zu dieser Aktion. „Es sollen ganz verschiedene ‚weihnachtliche Lichtblick‘ in unserem Ort zusammenkommen, die dann von jedem Interessierten auf einer kleinen weihnachtlichen Entdeckungstour angeschaut werden können“, erklären die Ideengeber. Sie wünschen sich, dass nicht nur der Ortskern, sondern auch Straßen, wie beispielsweise der Münsterdamm, der sicherlich viel mehr als eine Durchfahrtsstraße ist, glänzen. Oder vielleicht hat noch jemand eine schöne Idee für das Bammelpättken?

„Lichtblicke“ können also auf dem eigenen Grundstück eingerichtet werden oder aber als Station im öffentlichen Raum erscheinen. Bei letzterem bieten Mitarbeiter des Dorfmarketingvereins und der Gemeindeverwaltung gerne ihre Unterstützung an.

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