Laerer Verein „Vergissmeinnicht – Kinder in Not“ spendet St. Franziskus-Hospital 4000 Euro
Weihnachten schon im Advent

Laer -

Ein großzügiges vorweihnachtliches Geschenk machte der Laerer Verein „Vergissmeinnicht – Kinder in Not“ jetzt dem St. Franziskus-Hospital in Münster. So überreichten drei Vorstandsfrauen eine Spende in Höhe von 3000 Euro für die Umbau- und Erweiterungsmaßnahme der Frühchenstation. Zudem hatte das Trio Sachspenden wie Spiele im Wert von 1000 Euro für die Kinder- und Jugendstation im Gepäck.

Freitag, 18.12.2020, 17:27 Uhr aktualisiert: 21.12.2020, 15:43 Uhr
Birgit Bilke (l.), Brigitte Mersmann (3.v.l.) und Anni Treus (r.) sorgten bei Lisa Köhn und
Birgit Bilke (l.), Brigitte Mersmann (3.v.l.) und Anni Treus (r.) sorgten bei Lisa Köhn und

Das St. Franziskus-Hospital in Münster erweitert seine Kinder- und Jugendstation sowie die Frühchenstation durch An- und Umbauarbeiten. Der Slogan „Mehr Raum für Nähe“ ist im ganzen Münsterland bekannt. „Die Unterbringung kleinerer und größerer Kinder, zeitweise mit einem Elternteil, erfordert diese Maßnahmen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Laerer Vereins „Vergissmeinnicht – Kinder in Not“. Um den Betroffenen den Aufenthalt so kurzweilig wie möglich gestalten zu können, hatten die Heilpädagogin Lisa Köhn und der Chefarzt Dr. Michael Böswald eine Liste über Spielzeug und Hilfsmittel erstellt. Diese lag dem Vorstandsteam von „Vergissmeinnicht“ vor. Die Frauen machten sich jetzt mit Sachspenden im Wert von 1000 Euro auf den Weg nach Münster. Im Gepäck hatten die Besucherinnen unter anderem zwei iPads, Tonieboxen und -figuren sowie mehrere Brettspiele. Über diese vorweihnachtlichen Geschenke freuten sich Dr. Böswald und Lisa Köhn. Dankbar nahmen die beiden Verantwortlichen auch die Geldspende in Höhe von 3000 Euro aus den Händen der Laerer Vorstandsfrauen für die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen der Frühchenstation entgegen.

Der künftige Elternruheraum soll Müttern und Vätern Gelegenheit geben, Stärke aufzubauen, damit sie ihren Kindern gefasst beistehen können. Er soll Eltern von kranken, teils schwer kranken Neugeborenen helfen, sinnvollen Abstand zu wahren und Kraft zu schöpfen, damit sie jederzeit für ihre Babys erreichbar sind. So können sich Eltern mit anderen betroffenen Eltern austauschen.

„Dass diese Spenden möglich geworden sind, verdanken wir allen großzügigen Mitgliedern und Sponsoren“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vorstands von „Vergissmeinnicht“ weiter, der sich über die Unterstützung freut.

Wem der Verein noch nicht so bekannt ist, kann sich gerne im Rahmen der „Laerer Lichterwochen“ in einem der Schaufenster des Friseursalons Kiwitt in der Kirchstraße informieren. Die Vorsitzende Brigitte Mersmann und ihre Stellvertreterin Birgit Bilke lesen eine kleine Adventsgeschichte für Kinder vor, die im bereitgestellten Monitor bebildert zu sehen und draußen auch zu hören ist. Außerdem stellt sich der Verein wie auf seiner Internetseite (vergissmeinnicht-laer.de) dort vor.

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