Bürgermeister Manfred Kluthe und Mitstreiter setzen sich für das Coworking ein
Ergiebiges Netzwerktreffen

Laer -

Hendirk Homann plant auf dem elterlichen Hof in Laer einen Coworking-Space in Betrieb zu nehmen. Er und seine Mitstreiter arbeiten gerade mit Hochdruck daran, ab 2021 die ersten Coworkingplätze anzubieten. Etwas weiter sind bereits Carsten Menne und Fabian Westen vom Coworkingdpace co:viron in Rheine. Dort fand vor dem verschärften Lockdown ein Netzwerktreffen statt, das Bürgermeister Manfred Kluthe initiiert hatte. Er sieht für Laer ein riesiges Potenzial, was das Coworken betrifft.

Dienstag, 12.01.2021, 18:20 Uhr
Laers Bürgermeister Manfred Kluthe (r.) und Jungunternehmer Hendirk Homann (2.v.r.) besuchten die Coworkingspace-Betreiber Carsten Menne und Fabian Westen im Coworking-Gebäude in Rheine. Das Treffen fand vor dem verschärften Lockdown statt.
Laers Bürgermeister Manfred Kluthe (r.) und Jungunternehmer Hendirk Homann (2.v.r.) besuchten die Coworkingspace-Betreiber Carsten Menne und Fabian Westen im Coworking-Gebäude in Rheine. Das Treffen fand vor dem verschärften Lockdown statt.

„Coworking boomt in der Stadt und im ländlichen Raum.“ Davon ist Laers Bürgermeister Manfred Kluthe überzeugt, der kürzlich ein Netzwerktreffen in Rheine initiiert hat. Daran beteiligt waren neben dem Gemeindechef, Hendirk Homann , der auf dem elterlichen Hof in Laer ein Coworking-Space eröffnen will, sowie Carsten Menne und Fabian Westen vom Coworking-Space co:viron in Rheine. Dort bekamen die Besucher aus Laer eine exklusive Führung durch das Betriebsgebäude.

„Das Treffen war wirklich sehr ergiebig“, resümiert der Bürgermeister, der das Coworking und Home-Office im ländlichen Raum fördern und für mehr Zusammenarbeit mit interessierten Mitstreitern wirbt. Gerade in Zeiten, in denen durch die Digitalisierung und durch Corona das Homeoffice boome, seien die zeitlich flexiblen nutzbaren Arbeitsplätze samt Infrastruktur (Netzwerk, Drucker, Scanner, Besprechungsräume und Werkstätten) gefragter denn je, so der Hauptverwaltungsbeamte, der auch für Laer eine große Chance im Coworking sieht.

Das Problem seien jedoch oft die fehlende Standardisierung und Professionalisierung der Arbeitsplätze, die zu Hause eingerichtetwerden sollen. Schnell seien Laptop und Drucker zwar zur Verfügung gestellt, aber alles andere, das Drumherum, würde oft vernachlässigt. Für eine langfristige Implementierung müsse das Homeoffice viel stärker professionalisiert werden, waren sich die vier Gesprächspartner einig.

Ein weiteres Problem sei die Isolierung von Mitarbeitern. Das fehlende soziale Miteinander könne zu Streuverlusten im Bereich der Zufriedenheit und der Produktivität führen. „Die Antwort auf diese Hindernisse sind eindeutig Coworking-Spaces“, betont der Bürgermeister, dass es viele sein sollten. Seine Einschätzung teilen die erfahrenen Coworking-Macher aus Rheine zu 100 Prozent. Sie sehen eine Wandlung im Coworking-Ökosystem in den vergangenen Jahren. „Waren es zunächst Freiberufler und Startups, steigt die Nachfrage von Unternehmen nach Coworking-Spaces in den vergangenen Jahren enorm“, erklärt Carsten Menne. Diese wollten einen gewissen Prozentsatz ihrer Arbeitnehmer dort arbeiten lassen, wo sie wohnen. Es entstehen so Vorteile für den Arbeitgeber und für den Arbeitnehmer.

„Die tägliche Hin- und Rückfahrt entfällt, was dem Arbeitnehmer Zeit erspart und gleichzeitig mehr Freizeit einbringt. Ganz nebenbei wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet, da der Pendlerverkehr mit dem Pkw reduziert wird,“, nennt Hendrik Homann weitere Vorteile. Der 34-jährige Unternehmer und Kluthe wollen gemeinsam mit den Machern von Co:viron und weiteren Projektpartnern Coworking im Münsterland vorantreiben.

  • Mehr Informationen finden sich unter:coworking@laer.de, hendirk@hof-homann.de und work@coviron.de
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