Besuch von Bürgermeister Kluthe im Düsseldorfer Landtag
Deutlicher Zuwachs an jungen Familien und älteren Menschen

 Laer/Düsseldorf -

Seinen Antrittsbesuch vollzog jetzt Bürgermeister Manfred Kluthe im Düsseldorfer Landtag. Dort sprach der neue erste Bürger der Ewaldigemeinde mit Staatssekretär Dr. Jan Heinisch und Regierungsdirektor Christian Meyer über die Förderprogramme des Landes hinsichtlich Heimat, Schule, Wohnen und Stadtentwicklung.

Dienstag, 23.03.2021, 19:29 Uhr aktualisiert: 24.03.2021, 16:45 Uhr
Bürgermeister Manfred Kluthe (r.)
Bürgermeister Manfred Kluthe (r.)

Laers neuer Bürgermeister Manfred Kluthe besuchte kürzlich den Düsseldorfer Landtag. Organisiert wurde das Treffen in der Landeshauptstadt durch die CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking, zu deren Wahlkreis Steinfurt I auch Laer zählt.

Im Rahmen des Besuches fand ein Gespräch mit Staatssekretär Dr. Jan Heinisch vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und Regierungsdirektor Christian Meyer aus dem Referat für integrierte Stadterneuerung und Demografischer Wandel statt, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

Die Themen seien vielfältig gewesen und erstreckten sich über die Förderprogramme des Landes hinsichtlich Heimat, Schule, Wohnen und Stadtentwicklung.

Laer nimmt an den Programmen wie dem Heimatpreis und Gute Schule 2020 sowie dem Sofortausstattungsprogramm Schule bereits teil. Aktuell stehe noch aus, ob der Förderantrag im Rahmen des Investitionspakts zur Förderung von Sportstätten positiv beschieden wird. Bürgermeister Manfred Kluthe interessierte sich insbesondere für die weiteren Fördermöglichkeiten für seine Ewaldigemeinde.

Dr. Heinisch spannte den Bogen über die weiteren Förderprogramme und führte einige anregende Beispiele von bereits geförderten Projekten an: Man müsse aus dem Kirchturmdenken herauskommen und auch mal neue Ansätze zulassen. Wichtig sei, dass in den Städten und Gemeinden die Ideen und Konzepte gut moderiert werden, da sei manchmal auch ein unabhängiger externer Moderator sinnvoll. Christina Schulze Föcking gab zudem die Ergänzung, dass nicht nur das Heimattypische, sondern auch mal etwas Neues und Frisches gewagt werden sollte.

Im Rahmen der Stadtentwicklung waren die klassische Städtebauförderung, die Dorferneuerung und Programme im Wohnungsbau gerade vor dem Hinblick des demografschen Wandels ein Gesprächsthema. „Es braucht differenzierte Wohnungsangebote für Senioren, damit ältere Menschen ihre Häuser an jüngere verkaufen. So entsteht ein Kreislauf. Immobilien werden wieder frei und dem Markt zugeführt. Genau das wollen wir in Laer schaffen“, betonte Manfred Kluthe, der für seinen Ort einen deutlichen Zuwachs an sowohl jungen Familien als auch an älteren Menschen sieht.

Christian Meyer erläuterte, dass sich ein kommunales Entwicklungskonzept immer sehr lohnen würde und verwies auf einige positive Beispiele.

Eine weitere Möglichkeit stellt das aktuelle Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte und Zentren dar, das bis zum 31. April verlängert worden ist. Gerade jetzt in der Coronakrise nehmen Leerstände extrem zu. Das wisse auch Bürgermeister Manfred Kluthe aus seiner Gemeinde zu berichten und möchte hier unbedingt gegensteuern.

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