Kinder in der Notbetreuung der Werner-Rolevinck-Schule testen sich selbst auf Corona
Premiere ist gelungen

Laer -

Die Kinder der Notbetreuung der Werner-Rolevinck-Grundschule haben am Dienstag einen Corona-Selbsttest gemacht. Dabei wurden die Mädchen und Jungen, die in drei Gruppen aufgeteilt waren, von Lehrern und anderen Helfern unterstützt. Zudem gab es zuvor einen Aufklärungsfilm zu sehen und pädagogische Handreichungen zur Durchführung der Tests, die glücklicherweise alle ohne Befund waren.

Mittwoch, 14.04.2021, 18:16 Uhr aktualisiert: 14.04.2021, 18:20 Uhr
Diese Schautafel zeigt die einzelnen Schritte der Corona-Selbsttestung
Diese Schautafel zeigt die einzelnen Schritte der Corona-Selbsttestung Foto: Kluthe

„Es hat richtig gut geklappt“, zeigt sich die kommissarische Leiterin der Werner-Rolevinck-Schule, Sylvia Beyer , nach der ersten Corona-Test-Aktion vor Ort erleichtert. Wie sie in einem Gespräch mit dieser Zeitung berichtet, ist diese mit den Kindern in der Notbetreuung gelaufen, die nach den Osterferien die ersten waren, die in die Schule zurückgekehrt sind. 30 Mädchen und Jungen wurden dafür von ihren Eltern angemeldet. Betreut werden sie in drei Gruppen. Zwei davon bilden die Jahrgänge eins und zwei, während der dritte und vierte Jahrgang in einer Gruppe zusammengefasst sind.

„Zum Glück sind wir relativ gut ausgestattet“, freut sich die kommissarische Schulleiterin über die Hilfe von Integrationskräften. Diese würden durch Personal der Offenen Ganztagsschule, Lehrer und eine Sozialpädagogin ergänzt. „Je mehr Leute, umso besser“, meint Sylvia Beyer, die mit der Selbsttestung der Schüler Neuland betritt.

Wie Bürgermeister Manfred Kluthe berichtet, hätten die Testkits erst am Samstag die Gemeinde Laer erreicht. „Zwei Kolleginnen haben das Material vorbereitet und wir haben dann die Eltern informiert“, beschreibt die kommissarische Schulleiterin das weitere Vorgehen. Am Dienstag war es dann zum ersten Mal soweit. Jedes Kind aus der Notbetreuung hat das Set mit den entsprechenden Utensilien bekommen. In einem Film wird dem Nachwuchs kindgerecht erklärt, wie mit diesen umzugehen ist und wie tief das Teststäbchen in die Nase eingeführt werden muss. Alles geschieht dies unter der fachkundigen Anleitung der erwachsenen Helfer. Besonders aufregend ist das Warten auf das Testergebnis. Zum Glück gibt es an diesem Tag keinen positiven Befund. Und wenn? „Das wäre keine Schande und auch kein Weltuntergang. Aber es hätte zur Folge, dass die Eltern ihr Kind sofort abholen müssten“, erläutert Sylvia Beyer die Konsequenzen, auf die der Nachwuchs gut vorbereitet ist.

Angedacht sei, dass es in der nächsten Woche mit Wechselunterricht weitergeht, antwortet die kommissarische Schulleiterin auf die Frage, die nicht nur die Gemeinde als Schulträger, die Schulleitung sowie das Kollegium, sondern auch die Elternschaft umtreibt. Doch, ob der wirklich komme, stehe noch in den Sternen, zeigt sich die Kommissarische Schulleiterin skeptisch. So müssen sie und das Kollegium immer wieder flexibel reagieren und viel organisieren, wenn die nächste Ansage aus dem Schulministerin kommt. Bleibt also abzuwarten, wann sich die insgesamt 280 Grundschüler alle mal wiedersehen.

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