Lengerich
Bilder einer inneren Reise

Mittwoch, 29.04.2009, 09:04 Uhr

Lengerich - Fröhliche Kinder, entspannte Erwachsene, erwartungsvolle Besucher - so lässt sich die Stimmung zur Ausstellungseröffnung zum Thema Jakobsweg in der Hohner Kirche beschreiben.

„Bruder Jakob schläfst du noch“ schallte ein Kanon durchs Kirchenschiff, initiiert von Schülern der Grundschule Hohne. Die Kinder ließen im weiteren Verlauf der Vernissage Flöten und Trommelmusik auf selbst gebauten Instrumenten hören und ernteten begeisterten Applaus,

Ein Fühlweg darf „begriffen werden“ und Bilder, die nach einer Reise ins eigene Innere entstanden sind, ergänzen diesen Fühlweg. Jakobsmuscheln wohin das Auge schaut, begleitet von Fotos der Kinder, die auf dem Weg sind und entdecken.

Die Ausstellung in der Hohner Kirche, an der die Grundschule Hohne, der evangelische Kindergarten Hohne und die Mitglieder des Künstlerinnen-Stammtisches beteiligt sind, ist das zweite Gemeinschaftsprojekt zwischen professionellen Künstlerinnen und Nachwuchstalenten aus Schule und Kindergarten.

Pfarrer Berthold Deecken blickte auf eine stattliche Anzahl von Besuchern und bedankte sich bei Marion Marx als Mitinitiatorin dieser Ausstellung. Ins Leben gerufen durch Ulrike Höhenberger­Henze waren sich Lehrerinnen, Kindergärtnerinnen und Künstlerinnen einig, dass dieses Projekt Spaß gemacht hat, neue Möglichkeiten eröffnet und ganz viele Menschen unterschiedlichen Alters verbindet.

Der Künstlerinnen-Stammtisch zeigt seine Bilder bis zum 25. Mai in der Hohner Kirche. Es ist die erste Gemeinschaftsausstellung der Malerinnen und innerhalb des Projekts die zweite Ausstellung. Es war eine große Herausforderung für die Künstlerinnen, zu einem vorgegebenen Thema zu arbeiten. Dabei sollten die Werke den drei Ausstellungsorten entsprechen: Gempt-Foyer, Hohner Kirche und (ab 4. Mai) die Sakristei der Stadtkirche.

Das Thema blieb gleich, die Ausführungen änderten sich und sind so unterschiedlich, wie die Künstlerinnen selbst.

Realistische, gestisch-intuitive Malerei in Aquarelltechnik, Acryl, Objekt-Kunst und Bleistift-/Tuschezeichnungen haben die Künstlerinnen gewählt, um ihre Ansicht zum Thema Jakobsweg sichtbar zu machen.

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