Lengerich
Begeisterung schwappt über

Mittwoch, 13.07.2011, 18:07 Uhr

Lengerich - Eine große Bühne bestimmte am Dienstagabend das Bild auf dem Nordschulhof des Hannah-Arendt-Gymnasiums. Den ganzen Tag lang wurde sie von fleißigen Helfern aufgebaut und zu einem Ort entwickelt, an dem am Abend sechs Bands ihren großen Auftritt haben sollten. Das Rockkonzert mit Schülerbands stand im Rahmen der Feierlichkeiten des 50-jährigen Bestehens der Schule auf dem Programm.

Den Anfang machte die Gruppe „DisCord“ von der Musikschule Tecklenburger Land. Mit ihrer Frontfrau Anna-Marie Boger heizte sie dem Publikum schon zu Beginn des Konzertes mächtig ein. Unter anderem mit Covern von den Red Hot Chili Peppers und Lady Gaga sorgten die vier Musiker für einen gelungenen Auftakt.

Einen Auftritt auf den Brettern, die für manche die Welt bedeuten, wollten sich natürlich auch einige Lehrer nicht entgehen lassen. Eine neu formierte Lehrerband hat sich zusammengetan und ein paar Songs einstudiert, die bei den zahlreich anwesenden Schülerinnen und Schülern sehr gut ankam. Dabei reichte ihr Repertoire von Covern bis hin zu eigenen Songs aus früheren Zeiten der Band von Lehrer Günter Mond .

Als erste Band mit überwiegend eigenen Liedern betrat „Stupid Republic“ die Bühne. Vier Jungs im Alter von 14 Jahren spielten mit Schlagzeug, Gitarre, Gesang und Bass ihre Lieder, die für viel Eindruck und Begeisterung bei den Zuhörern sorgten. Musikalisch ist „Stupid Republic“ im alternativen Rockbereich anzusiedeln, jedoch fließen auch ein paar härtere Rock-Elemente in ihre Songs mit ein. Während ihres ersten öffentlichen Auftritts kochte die Stimmung vor der Bühne und das Publikum honorierte ihre Leistung mit viel Beifall.

Viel Applaus und Jubel-Rufe erntete auch die Abi-Band 2011. Fünf Musiker an vier verschiedenen Instrumenten und zwei Mikros machten mächtig Stimmung auf der für ein Schulkonzert relativ großen Bühne. Besonders ihr eigener Jahrgang stand ganz vorne und wollte möglichst nah an ihren Musikern sein.

Im Anschluss folgte eine Band mit eigenen Liedern. „Soul Control“ aus Lengerich und Münster finden sich im Bereich des Soul-Rock wieder und spielen seit etwa einem Jahr zusammen. Die sechs Musiker im Alter von 17 bis 24 Jahren setzen die Lieder von Gitarrist und Songwriter Toni Hoffmann mit viel Spaß und Freude um und leben die Musik.

Als krönender Abschluss betrat „Monolife“ die Bühne. Bekannt von anderen Konzerten wie „Twisting by the Pool“ oder Konzerten im Osnabrücker Raum lieferten die vier Musiker um Frontmann Matthias Drögsler eine klasse Show ab, die die Besucher zum mitschunkeln animierte. Elf Lieder und eine Zugabe waren es, die die Band an diesem Abend zum Besten gab. Sehr zur Freude der Fans, die „Monolife“ mittlerweile für sich gewonnen hat. Wieder zu sehen sind sie - wie auch Stupid Republic - am 23. Juli bei der „School´s out-Party“ im Lengericher Freibad.

„Ich freue mich, dass alles so gut geklappt hat und alle Leute Spaß an der Sache hatten“, erzählt Günter Mond, Organisator des Rock-Konzertes, nach der Veranstaltung. „Die Mühe und Arbeit hat sich gelohnt“.

Schulleiter Ulrich Netkowski zeigte sich ebenfalls sehr angetan von dem Konzert: „Der ganze Tag hat gezeigt, wie viel Kreativität in dieser Schule steckt und es blitzten immer wieder neue Talente auf“. Besonders hervor hob er auch die vielen Helfer, die zu einem gelungenen Konzert beigetragen haben. „Es ist eine tolle und wichtige Erfahrung zu sehen, mit welchem Elan und mit welcher Mühe so ein Konzert vorbereitet und letztendlich gestaltet wird“, lobt Ulrich Netkowski das Organisations-Team.

Unterstützt wurde das Konzert von Mario Altevogt, Mischer aus dem Jugendzentrum, und Udo Milde, selbstständiger Tontechniker, die den Musikern sowohl beim Auf- als auch beim Abbau halfen und für alle technischen Probleme und Fragen sofort zur Stelle waren. Die Firma „nightbeat“ sorgte mit zahlreichen Lichteffekten für die passende Atmosphäre auf der Bühne.

Großer Dank wurde Christoph Pahl, Max Wittig und Tobias Kassling zu Teil, die sich nicht gescheut haben, den ganzen Tag lang die Bühne und das darüberliegende Dach aufzubauen. „Das Konzert ist zum großen Teil auch eine Schülerproduktion“, freut sich Günter Mond. Eine Wiederholung sei nicht ausgeschlossen, so der Lehrer.

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