Engagiert und zupackend
Kris Steinbeck tritt nach zehn als Schulpflegschaftsvorsitzende ab

Lengeirch -

Die Schulpflegschaft des Hannah-Arendt-Gymnasiums verabschiedete ihre langjährige Schulpflegschaftsvorsitzende Kris Steinbeck, die nach zehn Jahren nicht mehr für dieses Amt kandidierte. Als Nachfolgerin wählten die Elternvertreter einstimmig Gabriele Flechsig.

Freitag, 21.10.2011, 10:10 Uhr

Zur ersten Pflegschaftssitzung im neuen Schuljahr hatte noch einmal Kris Steinbeck eingeladen. Allerdings war ihr der Zusatz der Einladung an die Eltern vorenthalten worden, dass nach der offiziellen Sitzung eine Verabschiedungsfeier in der Mensa vorbereitet war. Als Überraschung waren auch einige Weggefährten ihrer Tätigkeit eingeladen worden. Eltern und die Schulleitung sprachen der scheidenden Vorsitzenden ihre Anerkennung für die geleistete Arbeit aussprachen und überreichten ein Geschenk.
In einer persönlich gehaltenen Ansprache brachte die Vorsitzende des Freundeskreises der Schule, Jutta Sa-gemüller, zum Ausdruck, wie engagiert und zupackend Kris Steinbeck in vielen Bereichen gehandelt habe. Sie habe Impulse und Ideen beispielsweise beim Übergang der Cafeteria zur Mensa eingebracht, in zahlreichen Arbeitskreisen aktiv und gestaltend mitgearbeitet und stets mit dem Blick für Wesentliches agiert.
Schulanfangszeiten war eines der wichtigsten Themen in der Ägide von Kris Steinbeck. Sie habe sich nicht gescheut, das heiße Thema Schulbeginn 8.20 Uhr mit den politischen Vertretern lebhaft zu diskutieren. Dafür heimste sie noch einmal Lob von Schulleiter Ulrich Netkowski ein. Er ging auf die Tätigkeiten von Kris Steinbeck als Sprecherin der Kreiselternschaft ein und nannte Themen wie Zentralabitur, zentrale Prüfungen ZP 10 und Lernstandserhebungen sowie Kernlehrpläne, an denen sie maßgeblich mitgewirkt habe. Bei diesen Gelegenheiten habe sie Kontakte herstellen können, die dann der Schule eine realistische Einschätzung und Bewertung ihrer Schulentwicklung im Vergleich zu anderen Schulen ermöglichte. „Wir wussten wo wir standen“, so Netkowski, „und haben daher dank eines offenen, kritischen, stets jedoch konstruktiven Miteinanders die Schulprogrammarbeit dieser Schule vorangetrieben und schließlich auch gemeinsam den Schulentwicklungspreis 2009 entgegennehmen können.“
Der Schulleiter dankte der scheidenden Schulpflegschaftsvorsitzenden dafür, dass sie oft als Prellbock bei Telefonanrufen besorgter Eltern schon im Vorfeld manche Wogen geglättet und kompliziertere Zusammenhänge erläutert habe. „Sie haben sich mit dieser Schule identifiziert und ein wirkliches Wir-Gefühl am HAG ganz wesentlich mit entwickelt, dabei haben Sie sich um diese Schule besonders verdient gemacht“, so der Schulleiter.

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