Vogel-Börse in der Gempt-Halle
Vogelliebhaber trotzen dem schlechten Wetter

Lengerich -

150 Züchter präsentierten am Sonntag Vormittag rund 5000 Vögel in der Gempt-Halle. Das lockte zahlreiche Besucher und Kunden an.

Sonntag, 17.03.2013, 18:03 Uhr

Ein Vergnügen für Klein und Groß:  Die Vogelbörse hatte für alle Besucher etwas zu bieten. Auch Züchter Ralf Peistrup (hinten links) hatte seine Freude und fachsimpelte gerne mit seinen Kunden.
Ein Vergnügen für Klein und Groß:  Die Vogelbörse hatte für alle Besucher etwas zu bieten. Auch Züchter Ralf Peistrup (hinten links) hatte seine Freude und fachsimpelte gerne mit seinen Kunden. Foto: Daniela Geuer

Lautes Piepen und Zwitschern empfing die Besucher am Sonntagmorgen in der Gempt-Halle. 150 Züchter präsentierten ihre Nachzuchten einem breiten Publikum zum Verkauf. „Rund 5000 Vögel sind hier zu sehen“, sagt Manfred Wallenhorst , erster Vorsitzender des Vogelschutz- und -liebhaberverein Tecklenburger Land . Trotz des schlechten Wetters sind die Veranstalter mit der Resonanz zufrieden. Gleich als die Pforten der Vogelbörse sich um 8 Uhr öffneten, sei die Gempt-Halle voll gewesen mit Vogelliebhabern.

Vor den zahlreichen Ausstellungskäfigen wird kräftig gefachsimpelt. Per Handschlag werden sich Züchter und Käufer schnell einig. Und so wechseln Sittiche und Exoten ihre Besitzer. Dabei bleiben die Tiere nicht nur im näheren Umland. „Viele Besucher kommen aus dem Ruhrgebiet oder den Niederlanden hierher“, sagt Wallenhorst. Und er kennt auch den Grund, warum die Vogelliebhaber weite Wege in Kauf nehmen: „Wir sind die ältestes Vogelbörse in Deutschland.“ Seit 1974 veranstaltet der Verein zwei Mal pro Jahr das Event, das Züchter- und Käuferherzen höher schlagen lässt.

Wallenhorst ist angesichts des schlechten Wetters zufrieden mit dem Besucheranstrom. „Es hätte etwas mehr sein können“, sagt hingegen Züchter Ralf Peistrup aus Georgsmarienhütte.

Dennoch ist auch er weitgehend zufrieden. Seit 35 Jahren ist er dabei – schon damals, als sie noch in Westerkappeln stattfand. „Ich bin hier quasi geboren“, sagt er und schmunzelt. Dann wird er auch schon wieder gebraucht. Zwei Zebrafinken sollen es für einen Kunden sein. Ein gekonnter Griff in den Käfig und schon wechseln die Tiere den Besitzer. Wie so oft an diesem Vormittag.

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