Pkw missachtet Warnsignal am Bahnübergang
Lokführer muss „voll in die Eisen“

Lengerich -

Das rote Warnlicht hat der Autofahrer missachtet. Der Lokführer des Teuto-Express musste eine Schnellbremsung hinlegen. Dadurch verhinderte er eine Kollision, doch ein Radreifen der Diesellok V36 412 wurde dabei beschädigt. Der Autofahrer gab Gas, die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Montag, 27.05.2013, 14:05 Uhr

Im wahrsten Sinne des Wortes „voll in die Eisen gehen“, musste der Lokführer der Diesellok V36 412 des Vereins Eisenbahntradition Lengerich am Samstagabend gegen 23.27 Uhr. Trotz vorschriftsmäßig gegebener Signale kreuzte ein Pkw den unbeschrankten Übergang an der Bahnhofstraße, als der Zug darauf zu fuhr, teilt die Polizei mit. Daraufhin leitete der Lokführer eine sogenannte „Schnellbremsung“ ein und konnte so eine Kollision mit dem Pkw verhindern.

Trotzdem entstand ein nicht unbeachtlicher Schaden an der historischen Diesellok. An einem der Räder entstand eine „Flachstelle“. Diese ist vergleichbar mit einem „Platten“ an einem Autoreifen. Das Rad muss nun neu profiliert werden, teilt der Verein Eisenbahntradition mit. 5000 Euro wird diese Reparatur kosten. Dennoch kann die Lok vorerst auf den Schienen der Teutoburgerwald-Eisenbahn weiter fahren.

Ein Passagier des Zuges konnte sich am Samstagabend das Kennzeichen des Pkw merken. Nun ist die Polizei auf der Suche nach dem Täter. Zur Zeit laufen die Ermittlungen aufgrund eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, teilen die Beamten der Polizei weiter mit.

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