Trauer am Hannah-Arendt-Gymnasium
„Schüler sind geschockt“

Lengerich -

Am Hannah-Arendt-Gymnasium wird es eine Gedenkfeier für den tödlich verunglückten Schüler geben. Das kündigt Schulleiterin Angelika Heitmann an. Sie selbst zeigt sich tief betroffen.

Freitag, 16.08.2013, 16:08 Uhr

„Wir fühlen uns alle betroffen“, fasst Angelika Heitmann , derzeit in Urlaub auf Baltrum , die Stimmungslage am Hannah-Arendt-Gymnasium ( HAG ) zusammen. Die Schulleiterin („Ein furchtbares Unglück“) kündigt in einem Gespräch mit den WN an, dass es zu Schuljahresbeginn eine Gedenkfeier geben wird für den 16-jährigen Gymnasiasten, der am Dienstag in den USA tödlich verunglückt ist. Voraussichtlich nach dem Begrüßungsgottesdienst für die Fünftklässler.

Das HAG werde auch – sofern gewünscht – eine entsprechende Betreuung für Schüler anbieten. Inzwischen hat Heitmann schon erste Lehrer aus dem Kollegium informiert. Eins hat die Schulleiterin aus Gesprächen mit den Schülern herausgehört: „Sie sind unglaublich geschockt.“

Der 16-Jährige spielte Trompete in der Bigband und der Busy Bee Bigband der Musikschule und hätte im neuen Schuljahr die Jahrgangsstufe 11 des HAG besucht.

Einen ökumenischen Wortgottesdienst – gehalten von Pater Michael Hürther – wird es wahrscheinlich am Dienstag oder Mittwoch in der katholischen St.-Margareta-Pfarrkirche geben.

Zur Nachbetreuung der sechs Schüler, die das Unglück erlebt haben, kommen zwei Psychologen des Bundesverbandes Deutscher Psychologen (BDP) zum Flughafen. Sie bereiten auch die Eltern auf das Wiedersehen mit ihren Kindern vor. Im Hintergrund stehen ferner Seelsorger der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden bereit.

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