Umweltverträglichkeitsprüfung für FFH-Gebiet
Kalkabbau wird aus Regionalplan ausgegliedert

Lengerich/Lienen -

Das Thema Kalkabbau im Teutoburger Wald soll aus dem Regionalplan Münsterlaud ausgegliedert und gesondert betrachtet werden.

Freitag, 13.12.2013, 05:12 Uhr

Die Bürgerinitiative Pro Teuto ist alarmiert. Nach ihren Angaben sind die von den Unternehmen Dyckerhoff und Calcis beantragten Flächen für die Erweiterung des Kalkabbaus im Teutoburger Wald in der aktuellen Plandarstellung nicht mehr als Waldbereiche, sondern als Freiraumflächen eingeordnet. Insgesamt handelt es sich um ein Areal von 54 Hektar. Das Thema Kalkabbau im Teutoburger Wald ist aus dem Regionalplan Münsterland ausgegliedert worden. Das bestätigt die Bezirksregierung Münster auf Anfrage der Westfälischen Nachrichten. „Es wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung für die FFH-Gebiete geben“, erklärt Pressesprecherin Sigrun Rittrich. Dazu gehöre dann auch ein Offenlegungstermin sowie ein Anhörungsverfahren.

Zum zeitlichen Ablauf verweist sie darauf, dass allein eine Umweltverträglichkeitsprüfung geraume Zeit in Anspruch nehme.

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