TV Hohne baut sein Angebot an Tanzkursen aus mit Flamenco und Tango Argentino
Freude an Bewegung reicht

Lengerich -

So recht will Horst-Günter Brell seine Jacke nicht ausziehen. Schließlich lässt er sich doch überzeugen mit dem Argument, es sei ja für den Verein. Damit ist der kommissarische Vorsitzende geködert. Gemeinsam mit Vorstandskollegin Manuela Riedel-Konermann nimmt er Tanzhaltung ein, lässt sich von Sonja Willmann korrigieren. Es geht um Tango Argentino – ein neues Angebot des Sportvereins.

Sonntag, 31.08.2014, 08:08 Uhr

Freude an Bewegung reiche aus für den Flamenco, meint Claudia Casamento (links), die Horst Henschen eine Pose erklärt. Auf die Haltung des Tanzpaares Manuela Riedel-Konermann und Horst-Günter Brell achtet derweil Sonja Willmann.
Freude an Bewegung reiche aus für den Flamenco, meint Claudia Casamento (links), die Horst Henschen eine Pose erklärt. Auf die Haltung des Tanzpaares Manuela Riedel-Konermann und Horst-Günter Brell achtet derweil Sonja Willmann. Foto: Michael Baar

Das Parkett, auf dem der TV Hohne Tanzbegeisterten die richtigen Schritte beibringt, befindet sich nicht mehr in Lienen . „Glücklicherweise hat es einen nahtlosen Übergang gegeben“, sagt Horst Henschen , Mitglied im TVH-Beirat. Seit Juni drehen sich Standard- und Latein-Tänzer auf dem neuen Parkett im „Centralhof“. Das gilt auch für die Step-Aerobic-Gruppen des Vereins.

Mit Flamenco, Folkore- und Line-Dance, „Fit und gesund“ sowie Tango Argentino werden Tanzinteressierten weitere Angebote gemacht. „Wir wollen unsere Angebote ausbauen“, begründen die drei Vorstandsmitglieder diesen Schritt. Vor 25 Jahren haben sich die ersten Paare beim TV Hohne im Takt gedreht. Jetzt gibt es Neuerungen.

Sonja Willmann sieht in Folklore und Line-Dance „einen tollen Ausgleich zum Alltagsstress“. Vorkenntnisse? Partner? „Alles nicht erforderlich“, sagt die Tanz- und Bewegungstherapeutin und verweist auf die Schnupperstunde am Montag, 1. September, um 19.30 Uhr im „Centralhof“.

Gemeinsam mit Axel Neundorf präsentiert sie Anfängern und Interessierten Tango Argentino. „Das ist der ursprüngliche Tango“, verweist sie darauf, dass der klassische Tango – Eins, Zwei, Wiegeschritt – eigentlich ein Konglomerat aus verschiedenen Elementen aus Spanien und Lateinamerika ist.

Aus Andalusien kommt der Flamenco. Claudia Casamento führt in diesen „Solotanz mit internationalen Einflüssen“ ein. Von Roma und Sinti sei der Tanz ins südliche Spanien gebracht worden und habe sich mit der Folklore vermischt.

„Freude an Bewegung reicht als Teilnahmevoraussetzung“, versichert die Lengericherin. Seit 15 Jahren hat sie sich dem Flamenco verschrieben und in dessen Heimat Andalusien an entsprechenden Kursen teilgenommen.

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