Ampel Südring/Ringeler Straße: Nach Test steuern Induktionsschleifen die Schaltung
„Jetzt ist alles gut“

Lengerich -

Von einer „ungeschickten Ampelschaltung“ ist in sozialen Netzwerken die Rede. Das bezieht sich auf die Kreuzung Südring/Ringeler Straße. Auf dem Teilstück des Südrings ist zwischen der Ladberger Straße und dem Lohesch die Fahrbahn saniert worden. In diesem Zusammenhang ist die Ampel an der Kreuzung mit der Ringeler Straße geändert worden

Mittwoch, 03.12.2014, 08:12 Uhr

Im Zuge der Fahrbahn-Sanierung auf dem Südring ist die Kreuzung mit der Ringeler Straße mit Links-Abbieger-Ampeln ausgestattet worden.
Im Zuge der Fahrbahn-Sanierung auf dem Südring ist die Kreuzung mit der Ringeler Straße mit Links-Abbieger-Ampeln ausgestattet worden. Foto: Michael Baar

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Dass für die Linksabbieger aus Richtung Lienen oder Brochterbeck eine separate Ampel installiert worden ist, sei „grundsätzlich so“, sagt Sandra Beermann . Das werde generell auf Landstraßen zu gehandhabt, wenn dort ein Tempolimit von 70 Stundenkilometern gelte, so die Mitarbeiterin der Pressestelle des Landesbetriebs Straßen.NRW.

Dass in den ersten Tagen nach Abschluss der Bauarbeiten Unmut bei Autofahrern über die Ampelschaltung aufgekommen ist, kann sie verstehen. „Dann läuft ein Test-Zeitprogramm, bei dem alle Seiten eine gleich lange Grünphase haben“, erläutert sie. Das ist Mitte November gewesen.

Mit Einbau der Induktionsschleifen habe sich das erledigt. Nun werde die Ampel verkehrsabhängig geschaltet. Sprich: Ist auf dem Südring kein Linksabbieger unterwegs, bleibt die entsprechende Ampel auf Rot geschaltet.

Grundsätzliches Lob gibt es in den sozialen Netzwerken für eine weitere Neuerung, die im Zuge der Fahrbahnsanierung umgesetzt worden ist. Auf der Nordseite des Südrings verläuft ein Fahrradweg. Zuvor war die Grünphase für die Pedalritter, die die Ringeler Straße überqueren wollten, parallel zur Grünphase für Kraftfahrzeuge auf dem Südring geschaltet. Autofahrer, die nach rechts auf die Ringeler Straße abbiegen wollten, mussten auf die Radfahrer achten. Gefährliche Situationen gab es dabei immer wieder.

Damit ist jetzt Schluss. Die Radfahrer haben eine separate Grünphase. „ich wurde dort auch schon des Öfteren übersehen und bin fast angefahren worden“, schreibt Andreas Gräler. Mit der separaten Grünphase „ist jetzt doch alles gut und nichts mehr zu beanstanden“.

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