Bürgerinitiative: Mitglieder tagen
Pro Teuto sieht sich gefordert

Lengerich -

Die Bürgerinitiative Pro Teuto hat ihren Vorstand erweitert. Das war ein Punkt auf der Tagesordnung während der Mitgliederversammlung. Vorsitzender Wolf Krasting betonte, dass sich die Erfolge der vergangenen Jahre sehen lassen könnten.

Donnerstag, 03.12.2015, 12:12 Uhr

Der neue Pro-Teuto-Vorstand (von links): Johannes Beck, Wolf Krasting,
Der neue Pro-Teuto-Vorstand (von links): Johannes Beck, Wolf Krasting, Foto: Bürgerinitiative Pro Teuto

Lebhafte Diskussionen haben die Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Pro Teuto geprägt. Der Zustand des Teutoburger Waldes, die Müllverbrennung bei Dyckerhoff und die Sorge um das Grundwasser seien die wesentlichen Themen gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Die Erfolge des vergangenen Jahres können sich sehen lassen“, bilanzierte der Vorsitzende Wolf Krasting zum Abschluss seines Rechenschaftsberichts. Schwerpunkte der Arbeit waren demnach unter anderem Gespräche mit den Bürgermeister-Kandidaten in Lengerich und Lienen sowie mit der stellvertretenden Regierungspräsidentin Dorothee Feller und der Besuch bei NRW-Umweltminister Johannes Remmel. Großen Raum nahm die Diskussion über die Frage ein, ob es sich angesichts der neuen Pläne, bald 100 Prozent des Wärmebedarfs im Zementwerk durch Sekundärbrennstoffe zu erzeugen, noch um eine Mitverbrennungsanlage handelt oder bereits um eine Müllverbrennungsanlage, die in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet Zement produziert.

Die Bürgerinitiative werde im kommenden Jahr besonders gefordert sein, um die Bevölkerung über die Planungen zur Erweiterung der Steinbrüche in Lengerich und Lienen und ihre erheblichen Folgen für Mensch und Natur zu informieren, so Pro Teuto weiter. Es würden weiterhin alle Kräfte dafür eingesetzt, die einmalige Natur des Teutoburger Waldes und die Lebensqualität der Bevölkerung zu schützen.

Bestens gerüstet für diese anstehenden Aufgaben sieht sich die Bürgerinitiative nach eigenen Angaben durch die Erweiterung des Vorstands, durch die Verbesserung der Organisationsstruktur und durch die Bildung von Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenbereichen.

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