Hundesuche mit Futter
In Wald lag kein Gift aus

Lengerich -

Anscheinend war es nicht die Tat eines Hundehassers, sondern nur ein Missverständnis: Am Freitag, 2. September, dachte Wilfried Nöske, dass jemand seinen Jack Russel Pan Tau mit Rattengift vergiften wollte. Doch das Futter, das sein Vierbeiner fraß, sollte lediglich einen anderen, vermissten Hund anlocken.

Dienstag, 06.09.2016, 17:09 Uhr

Buffy wird seit Ende Juli vermisst.
Buffy wird seit Ende Juli vermisst. Foto: privat

Unerwartete Wende im Fall Pan Tau. Offenbar wurde nicht versucht, den Jack Russel zu vergiften (WN, 6. September). Vielmehr war das Hundefutter in der Nähe der Helios-Klinik ausgelegt worden, um einen anderen Hund, einen Border Collie namens Buffy, zu finden.

Der sei, erklärte am Dienstag ein Anrufer gegenüber der Redaktion, bereits am 29. Juli in Ladbergen entlaufen. Zuletzt habe es Hinweise gegeben, wonach das Tier sich in der Nähe des Lengericher Krankenhauses aufgehalten habe. Deshalb sei die Futterstelle samt Leberwurst-Spur in dem nahen Waldstückchen eingerichtet worden. Inzwischen habe man sie aber wieder entfernt.

Mittlerweile gibt es auch Flyer mit Bildern von Buffy. Der Hund ist demnach 13 Jahre alt, dement und taub. Er soll „sehr zutraulich, menschenbezogen, lieb“ sein. Wer den Border Collie gesehen hat, wird gebeten sich unter ✆ 01 71/ 31 89 262. zu melden.

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