Teestube „Weltweit“
Unterstützung für Integrationsarbeit

Lengerich -

Die Besucher sind nicht mit leeren Händen gekommen. Dr. Jürgen Vutz und Elisabeth Braumann vom Unternehmen Windmöller & Hölscher haben Buntstifte dabei, als sie die Teestue „Weltweit“ besuchen. Viel wichtiger: Die Firma unterstütz die Integrationsarbeit mit einem Betrag von 2000 Euro.

Samstag, 25.02.2017, 19:02 Uhr

Buntstifte haben Dr. Jürgen Vutz (3. von rechts) und Elisabeth Braumann (2. von rechts) gleich mitgebracht in die Teestube „Weltweit“. Viel wichtiger für die Einrichtung ist die Spende von 2000 Euro durch das Unternehmen Windmöller & Hölscher.
Buntstifte haben Dr. Jürgen Vutz (3. von rechts) und Elisabeth Braumann (2. von rechts) gleich mitgebracht in die Teestube „Weltweit“. Viel wichtiger für die Einrichtung ist die Spende von 2000 Euro durch das Unternehmen Windmöller & Hölscher. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Elisabeth Braumann und Dr. Jürgen Vutz bekommen gleich einen sehr guten Eindruck, wie im „Weltweit“ das Leben so spielt. Als das Duo von Windmöller  & Hölscher die Teestube – ein Ort der Begegnung für Flüchtlinge, Asylbewerber und Lengericher – betritt, steht es direkt kleinen Kindern gegenüber. Die werden in der Einrichtung an der Bahnhofstraße betreut, während ihre Mütter Deutsch lernen.

Der Vorsitzende der W&H-Geschäftsführung ist mit seiner Mitarbeiterin gekommen, um Bärbel Rehder ein Präsent zu überbringen. 2000 Euro wird „Weltweit“ bekommen, ein paar Sachspenden (Buntstifte und ähnliches) haben die beiden Besucher im Gepäck. Jahr für Jahr lässt das Unternehmen einer Institution in der Stadt eine solche Spende zukommen. Nach Rücksprache mit Bürgermeister Wilhelm Möhrke sei diesmal die Wahl auf die Teestube gefallen, berichtet Vutz.

Und der Manager findet das offenkundig ziemlich gut. Denn für eine Firma, die 90 Prozent ihres Umsatzes im Ausland erwirtschafte, sei interkulturelle Zusammenarbeit, wie sie in der Teestube betrieben werde, ebenso wichtig wie selbstverständlich. Braumann ergänzt, dass Kollegen aus ihrem Haus auch schon ehrenamtlich für „Weltweit“ beziehungsweise Flüchtlinge aktiv geworden seien. So habe ein Mitarbeiter aus dem Iran bei Farsi-Übersetzungen geholfen.

Bärbel Rehder, als Mitarbeiterin der Stadt verantwortlich für die Flüchtlingsarbeit und das „Weltweit“, lässt keine Zweifel aufkommen, dass sowohl die Sachspenden als auch und vor allem das Geld sehr gut gebraucht werden können. Unter anderem müssten immer wieder einmal Dinge des täglichen Gebrauchs wie Teegläser nachgekauft werden. Zudem sollen Musikinstrumente angeschafft werden. Und in einigen Monaten soll, wie schon 2016, ein Sommerfest veranstaltet werden. Auch das koste.

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