Kalksteinabbau im Teutoburger Wald
Betriebsrat meldet positive Resonanz

Lengerich -

An drei Samstagen haben sich Mitglieder des Dyckerhoff-Betriebsrats, Auszubildende, Mitglieder der Werkfeuerwehr und Kollegen auf den Rathausplatz gestellt und über das Thema Kalksteinabbau im Teuto informiert.

Freitag, 24.03.2017, 15:03 Uhr

Auf dem Rathausplatz informierten Betriebsrat, Auszubildende und Mitarbeiter von Dyckerhoff an drei Samstagen über das Thema Kalksteinabbau im Teutoburger Wald.
Auf dem Rathausplatz informierten Betriebsrat, Auszubildende und Mitarbeiter von Dyckerhoff an drei Samstagen über das Thema Kalksteinabbau im Teutoburger Wald. Foto: Dyckerhoff

Die Betriebsräte des Dyckerhoff-Werkes informierten an den ersten drei Samstagen im März auf dem Rathausplatz zum Thema Regionalplanung. Dabei wurden sie von Auszubildenden, Kollegen der Werkfeuerwehr und vom Gewerkschaftsbund unterstützt. Ihnen ging es nach eigenen Angaben darum, auf die Wichtigkeit der Ausweisung von Abgrabungsflächen im neuen Regionalplan hinzuweisen.

Die Betriebsräte und die unterstützenden Kollegen machten laut Pressemitteilung deutlich, dass es ohne neue Abbauflächen und daraus resultierend fehlenden Investitionen in den Standort zu einem Verlust wichtiger Industriearbeitsplätze in der Region kommen würde.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete das Thema Ausbildung, das bei Dyckerhoff seit 1940 einen hohen Stellenwert einnimmt. „Aktuell sind es 25 Auszubildende, die bei Dyckerhoff einen Beruf erlernen“, informierte Betriebsratsvorsitzender Reinhard Machill . „Die Ausbildungsquote liegt mit über elf Prozent weit über dem Branchendurchschnitt. Darauf sind wir sehr stolz.“

Die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit sei groß und die Resonanz positiv gewesen, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Betriebsräte und ihr Team hätten sich gefreut, dass eine große Mehrheit der Besucher klar für einen Erhalt des Dyckerhoff Werkes in Lengerich gesprochen habe.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4722039?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F175%2F4849530%2F4849531%2F
So will das Münsterland die Raupenplage bekämpfen
Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können beim Menschen allergische Hautreaktionen auslösen.
Nachrichten-Ticker