Boardinghouse vor Eröffnung
Eine Herberge neuen Typs

Lengerich -

Geht alles glatt, dann kann an der Tecklenburger Straße Anfang Mai das „Boardinghouse am Teuto“ eröffnet werden. 17 Doppelzimmer werden den Gästen in der modernen Herberge zur Verfügung stehen.

Dienstag, 04.04.2017, 05:04 Uhr

Michaela Diederichs und Arendt Eskeldsen werden sich um die Gäste im Boardinghouse an der Tecklenburger Straße kümmern.
Michaela Diederichs und Arendt Eskeldsen werden sich um die Gäste im Boardinghouse an der Tecklenburger Straße kümmern. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Das „ Boardinghouse am Teuto“ nimmt zusehends Gestalt an. Laufe alles nach Plan, werde der neue Beherbergungsbetrieb an der Tecklenburger Straße Anfang Mai öffnen, sagt Eigentümer Henrik Berlemann . Der Bau steht, die Handwerker sind derzeit dabei, die Innenarbeiten zu vollenden und die Außenanlagen anzulegen.

Zusammen mit seinen Mitarbeitern Michaela Diederichs und Arendt Eskeldsen, die sich um den laufenden Betrieb kümmern werden, geht der Investor durchs Haus. Im Erdgeschoss sind die Arbeiten bereits so weit fortgeschritten, dass ein guter Eindruck von dem vermittelt wird, was die Gäste einmal erwartet. Moderne Bäder, komplett ausgestattete kleine Küchenzeilen, 17 helle Doppelbett-Räume, die dank großer Fotos allesamt einen Lengerich-Charakter bekommen. Orange, blau, grün – auf jeder Etage werden die Zimmer farblich anders gestaltet sein. Dazu WLAN, Smart-TV, Getränkeautomat auf dem Flur, Rezeption, E-Bike-Ladestation, Fahrradvermietung und zum Teil barrierefreie Zimmer.

Beim Boardinghouse handelt es sich und eine Mischung aus Hotel und möblierter Mietwohnung. Welche Serviceleistungen hinzugebucht werden, liegt im Ermessen des Gastes. Anfangen kann das bei der Frühstückstüte, die morgens vor dem Zimmer bereitliegt.

Von der Idee zeigt sich Berlemann voll überzeugt. In Lengerich , sagt er, gebe es ein „Riesenpotenzial“ im Übernachtungsgeschäft. Von der Kundschaft wandere bislang aber ein Großteil in andere Kommunen ab, obwohl sie in der Stadt beispielsweise als Geschäftsreisende zu tun hätten. „Die Leute weichen zum Teil bis Münster aus.“ Neben diesen Gästen hofft er vor allem auch auf Fahrrad-Urlauber und Wanderer. Was den Lengericher auch optimistisch stimmt, sind die „verblüffend vielen Buchungsanfragen“, die bereits eingegangen seien, obwohl das Boardinghaus noch gar nicht geöffnet ist und obwohl noch gar nicht dafür geworben wurde.

Angegangen hat Berlemann das Projekt, obwohl er in der Branche ein Neuling ist. Dort, wo jetzt der Neubau steht, hatte 1864 sein Ururgroßvater eine Mühle gekauft. Seitdem ist die Immobilie in Familienbesitz. Und so solle es auch bleiben, meint der Lengericher. Mit dem „Boardinghouse am Teuto“ glaubt er, die wirtschaftliche Basis für die Zukunft gelegt zu haben.

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