Rückgang bei Einbürgerungen

Lengerich/Tecklenburger Land -

2001 gab es schon einmal 93 Einbürgerungen in einem Jahr in Lengerich. Ein Wert von dem man 2016 weit weg war. Nur noch 27 waren es da laut Statistischem Landesamt.

Freitag, 05.05.2017, 12:05 Uhr

Einen deutschen Pass erhielten in Lengerich 2016 27 Menschen, die sich einbürgern ließen.
Einen deutschen Pass erhielten in Lengerich 2016 27 Menschen, die sich einbürgern ließen. Foto: dpa

Die Zahl der eingebürgerten Personen ist in Lengerich 2016 auf den niedrigsten Stand in diesem Jahrtausend gefallen. Laut statistischem Landesamt IT-NRW sind es 27 gewesen, ein Jahr zuvor waren es noch 39. Das ist eine Entwicklung entgegen dem Landestrend. In Nordrhein-Westfalen gab es im vergangenen Jahr 27 027 Einbürgerungen , im Jahresvergleich ein Plus von 1,7 Prozent, so IT-NRW.

Der höchste Wert seit der Jahrtausendwende wurde in Lengerich 2001 erreicht. 93 Ausländer erhielten seinerzeit einen deutschen Pass. 2006 wurden bislang zum letzten Mal mehr als 50 Menschen eingebürgert. Seitdem schwankten die Zahlen zwischen 47 und 30.

Verglichen mit anderen größeren Kommunen im Kreis liegt Lengerich mit einem Minus von 30,8 Prozent (bezogen auf 2015) im Mittelfeld. In Rheine gab es ein Plus von 38,5 Prozent (126 Einbürgerungen), in Ochtrup sogar von 55,6 Prozent (28). In Greven (-5,7 Prozent) und Emsdetten (- 8 Prozent) gab es eher leichte Rückgänge, in Ibbenbüren (-31,3 Prozent) und Steinfurt (-50 Prozent) wie in Lengerich starke Einbrüche.

Die Zahlen für Ladbergen, Lienen und Tecklenburg sind nur bedingt aussagekräftig, da sie sich auf einem recht niedrigen Niveau bewegen. In Tecklenburg gab es drei Einbürgerungen (2015: sechs), in Lienen fünf (2015: fünf) und in Ladbergen zwei (2015: fünf).

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