Hohner Orgel ist 50 Jahre alt
Musik amüsant präsentiert

Lengerich -

Wenn acht Organisten zusammenkommen, muss es einen besonderen Anlass geben. In Hohne war das am Mittwoch zweifellos der Fall. Die Orgel in der Kirche ist nun 50 Jahre alt. Gefeiert wurde das mit einem besonderen Konzert.

Freitag, 12.05.2017, 12:05 Uhr

Sorgten für ein ebenso würdiges wie ausgiebiges Ständchen an der großen und nun 50-jährigen Orgel: Reinhard Jöllenbeck, Horst Jäger, Norbert Britzwein (vorne), Frank Schütte (hinten), George Hoffmann, Ulrike Lausberg, Ilse Saatkamp und Edwrin Kohnhorst (von links).
Sorgten für ein ebenso würdiges wie ausgiebiges Ständchen an der großen und nun 50-jährigen Orgel: Reinhard Jöllenbeck, Horst Jäger, Norbert Britzwein (vorne), Frank Schütte (hinten), George Hoffmann, Ulrike Lausberg, Ilse Saatkamp und Edwrin Kohnhorst (von links). Foto: Anne Reinker

50 Jahre und kein bisschen leise: Das ist die Orgel in der Hohner Kirche. Den runden Geburtstag des großen Musikinstrumentes feierten Organisten, Instrumentalisten, Pfarrer Harald Klöpper und die Besucher am Mittwoch mit einem besonderen Konzert. Mit Stücken aus mehreren Jahrhunderten und Genres wurde die Vielseitigkeit der Orgel gezeigt und die Zuhörer bestens unterhalten. Pfarrer Harald Klöpper lieferte dazu auf amüsante, erzählerische Art Hintergründiges, Informatives und Anekdoten rund um das Instrument.

„50 Jahre Orgel, das bedeutet auch 50-jährige Begleitung von Gottesdiensten, Beerdigungen, Hochzeiten und ungezählten Taufen“, sagte Ilse Saatkamp während der Begrüßung. Neben ihr als Organistin und Organisatorin waren auch Ulrike Lausberg , Edwrin Kohnhorst, Horst Jäger, Norbert Britzwein, George Hoffmann, Frank Schütte und Reinhard Jöllenbeck für den musikalischen Part verantwortlich.

Pfarrer Klöpper staunte ob des vierhändigen Spiels von Saatkamp und Kohnhorst nicht schlecht. „Sind Sie mit den Fingern nicht durcheinander gekommen oder haben sich die Beine verhakt“, fragte er mit einem Augenzwinkern hinauf zur Orgelempore. Recht kurzweilig erzählte er auch von der Geschichte der 15-Register-Orgel und den Begebenheiten, die sie in ihrer langen Dienstzeit begleitete.

Ein abwechslungsreiches Programm hatten die Musiker zusammengetragen: mit insgesamt 13 Stücken, vom „Prelude in Classic Style“ von Gordon Young, der „Sonata Prima“ von Dario Castello über den „Libertango“ von Astor Piazolla bis hin zu „Swing in“ von Matthias Nagel, wurde für tolle Unterhaltung gesorgt. Ob die erhabenen und beinahe königlich anmutenden Akkorde der Orgel, die rhythmischen Klangfolgen vom Akkordeon (Ilse Saatkamp) oder die fröhlichen Töne von der Flöte (Norbert Britzwein): Der runde Geburtstag des Instruments wurde würdig begangen.

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