Evangelischer Kirchenkreis Tecklenburg
Kontaktpflege auf digitaler Basis

Lengerich -

Mit dem Kirchenkreis Otjiwarongo in Namibia unterhält der Kirchenkreis Tecklenburg freundschaftliche Beziehungen. Aus dem Land an der Küste des Südatlantiks war jetzt Amalia Goses zu Gast. Sie hat sich insbesondere für Schulen interessiert.

Donnerstag, 08.06.2017, 13:06 Uhr

Ein Buch über denkmalwerte Kirchen im Kirchenkreis Tecklenburg überreichte Superintendent André Ost an Amalia Goses (Mitte), die auf Einladung von Schulreferentin Pfarrerin Kerstin Hemker den Kirchenkreis besuchte.
Ein Buch über denkmalwerte Kirchen im Kirchenkreis Tecklenburg überreichte Superintendent André Ost an Amalia Goses (Mitte), die auf Einladung von Schulreferentin Pfarrerin Kerstin Hemker den Kirchenkreis besuchte. Foto: Christine Fernkorn

„Ich bin sehr glücklich, hier zu sein und freue mich über das herzliche Willkommen im Kir-chenkreis.“ Das sagte Amalia Goses zu Superintendent André Ost bei ihrem ersten Besuch im Kirchenkreis Tecklenburg.

Der Gast ist Rektorin der Ubasen Primary School (Grundschule) Omaruru im Kirchenkreis Otjiwarongo in Namibia, der seit Jahren mit dem Kirchenkreis Tecklenburg kooperiert. Die Schulreferentin der Kirchenkreise Tecklenburg und Steinfurt-Coesfeld-Borken, Pfarrerin Kerstin Hemker, hatte Amalia Goses eingeladen. Die Schulleiterin unterstützt die Schulaufsicht in pädagogischen Fragen in der Betreuung von sechs Schulen der Region. In der Ubasen Primary School lernen insgesamt 876 Schülerinnen und Schüler.

Im Rahmen ihres Aufenthaltes war Amalia Goses mehrmals an der Albert-Schweitzer-Schule in Ibbenbüren, mit der die Ubasen Primary School Omaruru seit vielen Jahren Kontakt pflegt. Begeistert berichtete sie vom großen Interesse der Albert-Schweitzer-Schüler an Namibia. Besonders interessiert gewesen seien die jungen Schüler an der ausgefallenen Sprache mit den Klicklauten. „Sie versuchen, die Klicklaute nachzumachen und üben sie auf ihrem Heimweg“, so der namibische Gast.

Als Amalia Goses vom Leben der Schüler in Namibia erzählt habe, sei die Aufmerksamkeit groß gewesen. Dort findet der Unterricht in zwei Schichten statt. 20 Klassen werden von 7 bis 13 Uhr unterrichtet und fünf Klassen von 13 bis 18 Uhr. „Es kommt immer wieder vor, dass beispielsweise ein zwölfjähriges Kind nicht zur Schule kommt, weil es auf die Geschwister aufpassen muss“, berichtet die Rektorin.

Die Schule in der Widum pflegt ebenfalls Kontakte zum Kirchenkreis Otjiwarongo. Diese Schule ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung und wird vom Kirchenkreis Tecklenburg getragen. Sie unterstützt die Arbeit in Khorixas und erstmalig auch das Hostel der Partnerkirche in Namibia.

„Besonders viel Spaß macht es den jungen Leuten, Videos mit gemeinsam gesungenen Liedern über WhatsApp auszutauschen, berichtet Amalia Goses. Die digitale Technik sei im Zusammenleben ein großer Vorteil. Superintendent Ost machte deutlich, dass die Kooperation beider Kirchenkreise auf vielen Ebenen gute Früchte trage. Er schenkte der Rektorin zum Abschied das Buch „Stein, Licht, Klang“, das über denkmalwerte Kirchen im Kirchenkreis informiert.

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