Bischof + Klein Lengerich
Wachstum in allen Bereichen

Lengerich -

Das Familienunternehmen Bischof + Klein setzt auf weiteres Wachstum. Im vergangenen Jahr wurde mit 562 Millionen Euro ein neuer Umsatzrekord erwirtschaftet. In den nächsten fünf Jahren sollen 250 Millionen Euro investiert werden. Das wurde beim Festakt aus Anlass des 125-jährigen Bestehens mitgeteilt.

Freitag, 01.09.2017, 19:09 Uhr

Die Sicht der Familien auf das Unternehmen Bischof + Klein erläuterte Rüdiger Klein.
Die Sicht der Familien auf das Unternehmen Bischof + Klein erläuterte Rüdiger Klein. Foto: Michael Baar

Die Unternehmenszahlen passen zum Ereignis: Das Familienunternehmen Bischof + Klein erwartet im Jubiläumsjahr eine deutliche Umsatzsteigerung. Das deute sich für das laufende Jahr an, berichtet Dr. Volker Pfennig . Der Wachstumskurs soll in den nächsten Jahren beibehalten werden. Beim Umsatz werden jährliche Steigerungsraten von fünf Prozent anvisiert. Zudem sollen in den nächsten fünf Jahren insgesamt 250 Millionen Euro investiert werden, so das Vorstandsmitglied.

Das Geld soll in die Ausweitung und Modernisierung der Kapazitäten sowie die Infrastruktur fließen. Ein ehrgeiziges Ziel. „Wir kommen mit den Investitionen für Kapazitäten in diesem Jahr kaum nach“, sagt er im Vorfeld des Festakts zum 125-jährigen Bestehen des Unternehmens. Positiv wertet er, dass die Steigerungen in allen drei Sparten – Industrie-, Konsumverpackungen und Technische Folien – erzielt werden. Dementsprechend soll auch in alle Standorte investiert werden. Nach den Worten seines Vorstandskollegen Gerd Sundermann „die einzige Chance, um mithalten zu können“.

Dabei können sich der Vorstand und alle Mitarbeiter auf die hundertprozentige Rückendeckung der Gesellschafter verlassen. Das betonen Henrike Klein-Petzold und Florian Günther als Gesellschafter und Aufsichtsratsmitglieder im Pressegespräch. Im Jahr 2007 hatten die Gesellschafterfamilien das Unternehmen durch Rückkauf von Anteilen wieder zu 100 Prozent in den Familienbesitz gebracht. „Wir haben damals in der Familie lange darüber gesprochen“, blickt Henrike Klein-Petzold zurück. „Aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass es keiner bereut hat.“

Wobei, das unterstreicht Volker Pfennig, in den ersten Jahren danach ein strammer Konsolidierungskurs gefahren werden musste. Einschließlich der Investition von Eigenmitteln in nicht unerheblicher Höhe.

„Motovierte Mitarbeiter sind unser Erfolgsrezept“

Ein Kompass, der Werte anzeigt, Orientierung nach innen und außen gibt, auf eine nachhaltige Mitarbeiterförderung setzt. „Dafür steht Bischof + Klein“, sagt Rüdiger Klein, Vorstand der Familienholding. Die Gesellschafter seien stolz auf das Wir-Gefühl, die gemeinsame Identität aller 2600 Mitarbeiter in der Gruppe. „Dafür herzlichen Dank!“

Als alles verbindende Klammer beschreibt er im Festakt, dass B+K mit seinen Produkten immer ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Entwicklung dargestellt habe. Wobei das Unternehmen manchmal auch voraus geht, beispielsweise mit der Aufgabe der Produktion von Einweg-Tragetaschen vor über 30 Jahren.

„Es ist nichts vom Himmel gefallen, man muss etwas wollen, innovativ sein. Das gilt auch für den Umweltschutz“, unterstreicht er. Für die Zukunft wünscht Rüdiger Klein dem Unternehmen Stabilität und Wandlungsfähigkeit. Auch mit Blick auf eine weitere Internationalisierung bleibe Europa der Schwerpunkt „und die deutschen Standorte in ihrer Größenordnung erhalten“, versichert er unter dem Beifall der rund 250 geladenen Gäste. Denn: „Unser Erfolgspotenzial sind unsere motivierten Mitarbeiter.“

...

Im Jubiläumsjahr zählt B+K nicht nur zu den Top-Arbeitgebern in Deutschland, sondern gilt auch als hervorragende Ausbildungsadresse. Das Familienunternehmen gehört zu den Pionieren in Sachen Duales Studium. Ein Weg, der weiter verfolgt werde. „Fertige Leute zu finden, ist nicht einfacher geworden“, sagt Gerd Sundermann dazu. Deshalb freuen sich Gesellschafter und Vorstand, dass die Auszubildenden regelmäßig Spitzenplätze im Bereich der IHK und der Handwerkskammer belegen.

Sehr gut entwickelt hat sich in den vergangenen Jahren der Bereich Reinraum-Produktion mit Wachstumsquoten von rund zehn Prozent im Jahr auf derzeit 20 Millionen Euro Umsatz. Diesen Bereich werden Besucher heute beim Tag der offenen Tür von 10 bis 16 Uhr nicht betreten dürfen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5119121?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F175%2F
Debatte um unzufriedene Mitarbeiter: Bewohner-Angehörige schalten sich ein
In der DKV-Residenz am Tibusplatz gibt es Ärger. Die Leitung lädt ihre Bewohner am Montag zum Austausch ein.
Nachrichten-Ticker