Schulentwicklungspreis
Zwei Auszeichnungen gehen nach Lengerich

Lengerich -

Große Freude am Hannah-Arendt-Gymnasium und an der Grundschule Stadtfeldmark. Die beiden Lengericher Bildungseinrichtungen gehören zu den 44 Gewinnern des „Schulentwicklungspreises“ der Unfallkasse NRW. Verbunden ist die Auszeichnung mit einer Menge Geld.

Freitag, 15.09.2017, 17:09 Uhr

Preis für das HAG: Leiterin Angelika Heitmann (2. von links) und Schülersprecherin Alina Stienecker nehmen den Preis entgegen.Freude in Stadtfeldmark: Rektorin Gudrun Heemann (links), ihre Kollegen, die Schüler und Eltern sind stolz auf den Preis, den sie erhalten haben.
Preis für das HAG: Leiterin Angelika Heitmann (2. von links) und Schülersprecherin Alina Stienecker nehmen den Preis entgegen.Freude in Stadtfeldmark: Rektorin Gudrun Heemann (links), ihre Kollegen, die Schüler und Eltern sind stolz auf den Preis, den sie erhalten haben. Foto: Unfallkasse NRW

Seit zehn Jahren verleiht die Unfallkasse NRW den Schulentwicklungspreis. Unter dem Motto „Gute gesunde Schule“ sollen Bildungseinrichtungen ausgezeichnet werden, denen es in besonderer Weise gelingt, Gesundheitsförderung und Prävention in den Alltag zu integrieren und dabei ein lernförderndes und gutes Schulklima zu entwickeln. Unter den 44 Preisträgern 2017 sind zwei Schulen aus Lengerich: die Grundschule Stadtfeldmark und das Hannah-Arendt-Gymnasium.

Ihr Engagement wurde jetzt bei der Preisverleihung in Wuppertal gewürdigt. Zudem bekamen sie reichlich Geld. Jede Gewinnerschule erhält pauschal 5000 Euro. Zudem gibt es noch einmal zehn Euro pro Schüler. Der Schulentwicklungspreis ist der höchstdotierte seiner Art in Deutschland.

„Ich bin sehr stolz – auf meine Kollegen, die Eltern und die Schüler.“ Die Freude ist Gudrun Heemann, Leiterin der Grundschule Stadtfeldmark anzusehen. das Konzept, mit dem sie und ihr Team erfolgreich waren, basiert auf vier Pfeilern: Durch Mitbestimmungsrechte für die Kinder ein positives Schulklima fördern. Seit 2016 ist man offiziell Teil der Initiative „Schule und Bewegung“; dazu gehören zum Beispiel sogenannte Bewegungspausen oder auch Einrad-Unterricht. Weiterer Pfeiler ist die gesunde Ernährung, bei der auch die Eltern eingebunden sind. Und schließlich gibt es auch noch das Thema Lehrer-Gesundheit. Dieser Bereich umfasst gemeinsame außerschulische Treffen ebenso wie die Verteilung von Arbeitsbereichen. Von den 6950 Euro, die die Schule erhalten hat, sollen neue Spielgeräte für den Pausenhof angeschafft werden.

Am Hannah-Arendt-Gymnasium ließ es sich Leiterin Angelika Heitmann am Donnerstag nicht nehmen, ihre Schüler per Lautsprecherdurchsage über den Erfolg zu informieren. Sie bezeichnet die Auszeichnung als „ein wirkliches Gemeinschaftprojekt der am Schulleben Beteiligten“. Über mehrere Monate habe man sich vorbereitet, mehr als 400 Dokumente seien in das Konzept eingeflossen.

Seitens der Unfallkasse hätten sich die für den Preis Verantwortlichen bei einer Schulbegehung und bei Gesprächen mit Schülern, Lehrern und Eltern davon überzeugt, dass das zu Papier Gebrachte auch mit der Realität übereinstimmt.

13 370 Euro stehen der Schule an Preisgeld zur Verfügung. Was damit passieren wird, steht nach den Worten von Angelika Heitmann noch nicht fest. Entscheiden sollen das Schüler, Lehrer und Eltern gemeinsam in der Schulkonferenz. Klar sei aber, dass der Gewinn für die Gymnasiasten „sichtbar“ gemacht werden soll.

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