Ausstellung im Kunstraum 3
„Pink und anderes Grünzeug“

Lengerich -

Der Titel der Ausstellung ist ebenso ungewöhnlich wie die Bilder, die Eddy Pinke ab 7. Oktober im Kunstraum 3 an der Bahnhofstraße präsentiert. „Pink und anderes Grünzeug“ kombiniert aktuelle Werke mit Bilder aus einer Schaffensperiode, die über zwei Dekaden zurückliegt.

Freitag, 06.10.2017, 19:10 Uhr

Ein grelles Pink und Formen, die nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Eddy Pinke präsentiert ab heute „Pink und anderes Grünzeug“ im Kunstraum 3 an der Bahnhofstraße.
Ein grelles Pink und Formen, die nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Eddy Pinke präsentiert ab heute „Pink und anderes Grünzeug“ im Kunstraum 3 an der Bahnhofstraße. Foto: Michael Baar

Diese grelle Farbe zieht Blicke an. Was das Ziel von Eddy Pinke ist. Doch außer diesem intensiven Pink ist zunächst wenig klar in den Bildern des freischaffenden Malers. Das könnte ein Arm sein, dort ein Bein, Fuß, Kreuz, Kugel – hilflos tappt das Auge des Betrachters über die Leinwand.

Der geborene Münsteraner fasst das in folgenden Worten zusammen: „Aus fließenden Formen, die sich in großen Flächen oder linearen Strukturen darstellen, habe ich surreale Landschaftsformen entwickelt, die so eine Gegenständlichkeit suggerieren, die aus der Wirklichkeit zu stammen scheint, sich davon aber nicht halten lässt.“ Es scheint nichts so zu sein, wie man es sieht. Oder anders ausgedrückt: Man entdeckt immer wieder Neues in den Werken von Eddy Pinke.

„Pink und anderes Grünzeug“ heißt seine neue Ausstellung im Kunstraum 3. Die wird am Samstag, 7. Oktober, in der Bahnhofstraße 3 eröffnet. Um 17 Uhr beginnt die Vernissage, bei der Velina van der Gaag die Gäste mit Gedichten durch die Ausstellung begleiten wird.

Bis zum 10. November sind im Kunstraum 3 die Werke von Eddy Pinke zu sehen. Die grellen Pinktöne hat er in den vergangenen zwei Jahren auf die Leinwand gebracht. Im hinteren Teil des Raumes findet sich „anderes Grünzeug“. Eine Auswahl an Bildern, die der Künstler vor 20 bis 30 Jahren geschaffen hat – mit einem dominierenden, intensiven Grünton.

Der Übergang zwischen dem vorderen und dem hinteren Bereich erschließt auch Laien, warum Pink und Grün Komplementärfarben sind. Der Übergang ist fließend, nicht zuletzt dank des von Eddy Pinke erstellten „Flusses“ in Form zweier Stoffbahnen am Boden.

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