Neues Konzept für Berufswahlmesse
Das Ziel sind mehr Besucher

Lengerich -

Im September findet in der Gempt-Halle wieder eine Berufswahlmesse statt. Das Konzept für die Veranstaltung wurde überarbeitet, sie findet nicht mehr am Wochenende statt und soll nun zwei Tage dauern.

Donnerstag, 22.02.2018, 12:02 Uhr

Alle zwei Jahre können sich junge Menschen in der Gempt-Halle über Berufe und potenzielle Arbeitgeber informieren.
Alle zwei Jahre können sich junge Menschen in der Gempt-Halle über Berufe und potenzielle Arbeitgeber informieren. Foto: Anika Leimbrink

Mit einem neuen Konzept soll im kommenden September die alle zwei Jahre stattfindende Berufswahlmesse in der Gempt-Halle über die Bühne gehen. Darauf hat sich die Agentur für Arbeit als Veranstalter mit Verantwortlichen der Kooperation Wirtschaft und Schule verständigt.

Zwei Änderungen sind elementar: Zum einen wird die Messe nicht mehr am Wochenende ausgetragen, sondern in der Woche. Zum anderen wird sie von einem auf zwei Tage verlängert. Das berichtet Lengerichs Wirtschaftsförderer Jürgen Kohne als Mitglied des sogenannten Steuerungskreises der Kooperation Wirtschaft und Schule. Begründet wird der Schritt mit einem zuletzt zu beobachtenden leichten Rückgang bei den Besucherzahlen, Das, sagt Kohne, sei sowohl in Lengerich der Fall gewesen als auch in Ibbenbüren – die beiden Standorte wechseln sich mit der Austragung der Messe ab.

Bei der nächsten Auflage wird es am ersten Tag (Mittwoch, 19. September) so sein, dass die Messe wie bislang allen Interessierten – Schülern wie Eltern – offensteht, dann ist die Gempt-Halle von 16 bis 19.30 Uhr geöffnet. Am zweiten Tag (Donnerstag, 20. September) gilt von 9 bis 13 Uhr hingegen „geschlossene Gesellschaft“; ausschließlich Jugendliche der weiterführenden Schulen aus Lengerich und Tecklenburg haben die Gelegenheit, sich darüber zu informieren, welcher Ausbildungsweg nach dem Ende der Schullaufbahn für sie der richtige sein könnte. Nach Angaben von Kohne wird der Besuch in den Schultag eingebettet und somit verpflichtend sein. Zudem solle zuvor im Unterricht eine inhaltliche Vorbereitung auf die Veranstaltung erfolgen.

Die Resonanz auf Ausstellerseite, sprich den Arbeitgebern, ist seinen Worten zufolge ungebrochen gut. Doch auch aufgrund von Rückmeldungen aus ihren Reihen habe man sich entschlossen, das neue Konzept an den Start zu bringen. Das soll auch kein Testballon sein, sondern über 2018 hinaus fest etabliert werden. „Wir sind der Auffassung, dass es besser funktioniert als das alte“, zeigt sich Kohne optimistisch.

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