Baustelle Lienener Straße
Schleichverkehr zwingt zum Handeln

Lengerich -

Weil sich der Schleichverkehr Wege sucht, die er sich nicht suchen sollte, wird im Umfeld der Baustelle Lienener Straße nachgebessert. Weitere Schilder sollen dann dafür sorgen, das Auto- und Lkw-Fahrer die Routen nutzen, die die Planer für sie vorgesehen haben.

Dienstag, 03.04.2018, 05:04 Uhr

Kurz vor der Einmündung der Iburger in die Lienener Straße wird mit dem großen Schild auf die Baustelle hingewiesen.
Kurz vor der Einmündung der Iburger in die Lienener Straße wird mit dem großen Schild auf die Baustelle hingewiesen. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Seit wenigen Tagen laufen die Sanierungsarbeiten auf einem Teilabschnitt der Lienener Straße. Die Hauptverkehrsader ist deshalb zwischen Unterführung am Bahnhof und der Einmündung Dyckerhoffstraße nur in Richtung Osten befahrbar. Wer aus Hohne kommt, soll umgeleitet werden. Doch das funktioniert bislang offenbar nur mangelhaft. Das hat nun Konsequenzen.

Nach Angaben des Leiters des städtischen Fachbereiches Sicherheit und Ordnung, Martin Pogrifke, haben sich die verantwortlichen Stellen darauf verständigt, für zusätzliche Beschilderung zu sorgen. Seinen Worten zufolge ist es vor allem im Bereich Dyckerhoffstraße und Großpeterstraße zu Problemen gekommen. Der „Schleichverkehr“ habe sich dort einen Weg durch die Siedlung gesucht. „Das ist vielfach passiert.“ Demnach waren dort nicht nur Autos, sondern auch Lkw unterwegs. Beschwerden von Anwohnern seien die Folge gewesen.

An mehreren Stellen soll kurzfristig nachgebessert werden: In Hohne etwas westlich der Einmündung Sudenfelder Straße kommt ein Durchfahrt-verboten-Schild samt sogenannter Absperrschranke hin – versehen mit dem Hinweis, dass bis zum 900 Meter entfernten Baustellenbeginn die Lienener Straße noch befahren werden kann. Etwa in Höhe Hohner Kirche folgt noch einmal die gleiche Beschilderung – diesmal sind es noch 200 Meter bis zur Baustelle. Und schließlich an der Einmündung Dyckerhoffstraße ein weiterer Hinweis, dass die Durchfahrt verboten ist, ausgenommen sind dann nur noch Baustellenfahrzeuge.

Vor dem westlichen Ende der Baustelle, am Übergang von der Bahnhof- in die Lienener Straße, werden zudem Lkw-Fahrer mit einem Schild darauf hingewiesen, dass sie den Baustellenbereich gen Osten nicht passieren dürfen. Im Siedlungsbereich nördlich der Lienener Straße ist ebenfalls mit mehreren Schildern auf die veränderte Situation durch die Baustelle reagiert worden.

Der Bus- und Anliegerverkehr, so ist es bereits seit Beginn der Baumaßnahme vorgesehen, soll über An der Breede, Iburger und Bahnhofstraße Richtung Stadt fließen. Noch weiter ist der Weg für den überörtlichen Schwerverkehr, er wird mittels Beschilderung auf den Südring geführt.

Das millionenschwere Straßenbauvorhaben hat mit erheblicher zeitlicher Verzögerung begonnen. Deshalb, und weil es bei den Planungen mehrfach Veränderungen gegeben hatte, war es im Vorfeld zu deutlichen Verstimmungen zwischen der Lokalpolitik und der Kreisverwaltung gekommen.

Ende des Jahres soll die gesamte Maßnahme abgeschlossen werden. Während des dritten Bauabschnittes, der noch nicht terminiert ist, wird es zu einer Vollsperrung der Lienener Straße kommen.

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