Sanierungs- und Renovierungsarbeiten an Schulen
In Hohne ist bald alles klar für die Kita

Lengerich -

Sommerzeit ist Sanierungszeit – zumindest in Schulen. So wird auch in einigen Lengericher Bildungseinrichtungen in diesen Tagen gebohrt, gehämmert und gewerkelt.

Dienstag, 24.07.2018, 12:19 Uhr

In der Grundschule Stadt werden in diesen Wochen die Toiletten saniert.
In der Grundschule Stadt werden in diesen Wochen die Toiletten saniert. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Es hat schon Jahre gegeben, in denen während der Sommerferien wesentlich mehr Betrieb war in den Schulen und Sporthallen der Stadt. Die sechs Wochen werden immer wieder genutzt, um Sanierungs- und Renovierungsarbeiten über die Bühne zu bringen. Das Programm umfasst diesmal vier Punkte. Der Grundschule Hohne kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Dort soll zum neuen Kindergartenjahr Anfang August einer von zwei provisorischen Kindergärten seinen Betrieb aufnehmen. Alexander Osenberg , Leiter des städtischen Fachbereichs Zentrale Gebäudewirtschaft, geht momentan davon aus, dass es bei der Beendigung der Arbeiten zu einer „Punktlandung“ kommen wird. Zwar sei „nicht alles super“ gelaufen, doch die Handwerker hätten bereits die Zielgerade erreicht. Und da die Kita nicht am 1. August starte, sondern erst ein paar Tage später, sollte es mit dem Zeitplan klappen. Und die zweite gute Nachricht: Auch bei den Kosten, kalkuliert wurde mit 200 000 Euro, passe alles.

Beim zweiten Kita-Provisorium in der ehemaligen Sparkassenfiliale Hohne ist die Stadt hingegen weitgehend außen vor bei der Umsetzung der notwendigen Umbaumaßnahmen. Das DRK als Träger übernehme das in Eigenregie, stimme sich aber natürlich dabei mit der Verwaltung ab, so Osenberg.

Noch mehr als an der Grundschule in Hohne wird an der Grundschule Stadt investiert: 223 000 Euro soll dort nach Angaben des Fachbereichsleiters die Sanierung der Toiletten kosten.

Rund 100 000 Euro fließen nach Stadtfeldmark. Für 35 000 Euro hängen Handwerker Decken ab und installieren neue Leuchten. Zudem wird die Erneuerung der Fenster abgeschlossen, ein Posten, den die Stadt mit insgesamt 70 000 Euro aufführt.

Bleibt die Gesamtschule: Für die werden im Gutenberg-Komplex weitere vier Klassenräume hergerichtet. 15 000 bis 20 000 Euro sind seitens der Kommune veranschlagt. Parallel laufen die vorbereitenden Arbeiten für den Neubau. Die Stadt will einen Projektsteuerer einbeziehen. Osenberg begründet das mit der Größenordnung des Millionen-Vorhabens. Da sei einfach Expertenrat nötig. Eingebunden werden soll der Projektsteuerer beispielsweise in die Architektensuche und in die Verkehrsplanung. Realistisch für den Startschuss der Bauarbeiten hält Osenberg den Sommer oder Herbst kommenden Jahres.

Der Fachbereichsleiter wünscht sich mit Blick auf das Großprojekt aktuell vor allem, dass „der im Moment verrückte Markt“ in der Baubranche sich bis dahin ein wenig beruhigt. Andernfalls könnte es der Kommune gehen wie momentan vielen Bauherren: Die haben mit stark steigenden Preisen zu kämpfen.

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