Neues Markt-Karree
Investor will auf Kritik eingehen

Lengerich/Münster -

Deutliche Kritik seitens Lokalpolitik und Verwaltung war vor ein paar Wochen Richtung Neues-Markt-Karree-Investoren geäußert worden. Die wollen dem Rechnung tragen und sagen zu, planerische Änderungen zu prüfen und möglichst auch umzusetzen.

Donnerstag, 26.07.2018, 12:04 Uhr

Das „Neue Markt Karree“ nimmt langsam, aber sicher Gestalt an.
Das „Neue Markt Karree“ nimmt langsam, aber sicher Gestalt an. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Die vielen Betonpfeiler und -wände sind deutliches Indiz: Das „Neue Markt Karree“ wächst Stück für Stück in die Höhe. Gleichwohl ist nicht bis ins letzte Detail geklärt, wie sich der Bau präsentieren wird, wenn er einmal fertig ist. Grund ist die zuletzt von Verwaltung und Lokalpolitik zum Teil mit sehr klaren Worten geäußerte Kritik an den Plänen (WN berichteten). Denn die haben sich zu dem, was einmal öffentlich präsentiert wurde, erheblich geändert. Nun versucht der Investor, die Firma Stroetmann aus Münster, offenbar nachzubessern.

Projektleiter Jan-Patrick Konow sagt auf Anfrage der WN, dass man aktuell dabei sei zu klären, was noch möglich ist. Konkret geht es nicht zuletzt um die optische Verbindung zwischen Karree und Wapakonetaplatz. Dafür waren zunächst pilzförmige überdimensionale Schirme vorgesehen, die aber nun nicht aufgestellt werden können, weil dem Erdleitungen im Weg stehen, zu denen der Zugang jederzeit gewährleistet sein muss, wie Konow bereits vor Wochen gegenüber dieser Zeitung erklärte.

Das hatte in Lengerich für massiven Unmut gesorgt. was wiederum nun bei Stroetmann dazu führte, dass sich die Verantwortlichen dort noch einmal intensiv Gedanken über die Gestaltung machen. Was und ob überhaupt etwas an den vom Kreis genehmigten Plänen geändert wird, ist indes offenbar noch offen. Konow zeigt sich „guter Dinge“, dass Nachbesserungen kommen. Zusagen will er sie aktuell jedoch noch nicht.

Verständnis äußert er indes für die Kritik. Bei Stroetmann werde auch erörtert, wieso es mit der Kommunikation gegenüber Verwaltung und Politik in Lengerich nicht so funktionierte wie es hätten sollen.

Seitens der Stadt betont Wirtschaftsförderer Jürgen Kohne, dass er optimistisch sei, dass es zu einem tragfähigen Kompromiss mit Stroetmann kommt. Erste Ideen seien von dem Unternehmen bereits entwickelt worden, weiß er zu berichten. Doch auch er kann und will momentan nicht versprechen, dass wirklich noch einmal Korrekturen an den Plänen vorgenommen werden.

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