Feuerwehr-Einsatz
Einfamilienhaus nach Brand unbewohnbar

Lengerich -

Nach einem Brand am späten Sonntagabend ist ein Einfamilienhaus an der Tecklenburger Straße vorübergehend unbewohnbar. Anfangs war die freiwillige Feuerwehr in der Annahme ausgerückt, dass es sich um einen Schornsteinbrand handelt. Im Einsatzverlauf musste dann ein Vollalarm für die Wehr ausgelöst werden.

Montag, 08.10.2018, 07:22 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 08.10.2018, 07:15 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 08.10.2018, 07:22 Uhr
Feuerwehr-Einsatz: Einfamilienhaus nach Brand unbewohnbar
Feuerwehr und Polizei konnten noch nicht abschließend feststellen, wie es zu dem Brand in einem Einfamilienhaus gekommen ist. Foto: Jens Keblat

Was genau sich in dem schmucken Einfamilienhaus an der Tecklenburger Straße abgespielt hat, gibt den Fachleuten der Feuerwehr sowie der Polizei derzeit noch Rätsel auf. Fest steht: Um 22.20 Uhr war die freiwillige Feuerwehr zunächst nur mit einem Löschzug zu dem als Schornsteinbrand gemeldeten Feuer alarmiert worden. Doch bei seinem Eintreffen stellte der stellvertretende Wehrführer und Einsatzleiter Thorsten Budzinski dann fest, dass das Haus vom Erdgeschoss bis unters Dach komplett verraucht war. Die Feuerwehr erkundete daraufhin das Gebäude, konnte jedoch keine Brandursache im Bereich des Schornsteins feststellen.

Vollalarm für die Feuerwehr

Budzinski ließ deshalb eigenen Angaben zufolge kurzerhand Vollalarm für die Feuerwehr auslösen, insgesamt 28 Kräfte mit sieben Fahrzeugen rückten daraufhin an, vier Trupps gingen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor. Mit vereinten Kräften gelang es der Feuerwehr, das Wohnhaus mit Hochleistungslüftern rauchfrei zu machen, während von außen vorsichtshalber eine umfangreiche Brandbekämpfung samt Teleskopmast und Riegelstellung aufgebaut wurde. Bereits frühzeitig wurde das gesamte Haus stromlos geschaltet. Eine konkrete Brandursache ließ sich für die Feuerwehr jedoch auch nach längerer Erkundung nicht feststellen.

Haus vorübergehend unbewohnbar

Nach Abschluss der umfangreichen Belüftungsmaßnahmen konnten die Bewohner zwar kurzzeitig in ihr Haus zurückkehren, nach Auskunft von Einsatzleiter Budzinski sind die Räume durch die immense Rauchentwicklung jedoch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass das gesamte Haus vorübergehend unbewohnbar ist. Die Polizei hat die weitergehenden Ermittlungen zur Klärung der genauen Brandursache aufgenommen.

Budzinski geht davon aus, dass dieser Einsatzort schon in Kürze ein Fall für die Kriminalpolizei werden dürfte. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnten unterdessen noch keine Angaben gemacht werden. Die Feuerwehr war rund drei Stunden im Einsatz.

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