Neugestaltung der Fußgängerzone
Experten schauen sich die Innenstadt an

Lengerich -

15 Büros beteiligen sich nach Angaben der Stadt am sogenannten freiraumplanerischen Wettbewerb zur Neugestaltung der Fußgängerzone. Mitarbeiter einiger dieser Büros waren jetzt in Lengerich. Unter anderem machten sie sich ein Bild von der Innenstadt.

Samstag, 13.10.2018, 13:20 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 13.10.2018, 13:09 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 13.10.2018, 13:20 Uhr
Unter anderem vor der Stadtkirche machte die Gruppe beim Gang durch die Stadt halt.
Unter anderem vor der Stadtkirche machte die Gruppe beim Gang durch die Stadt halt. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Bodelschwinghplatz, Stadtkirche, Rathausplatz, Ecke Bahnhofstraße/Zur Alten Gießerei, Wapakoneta-Platz – fünf Mal legte die Gruppen um Bürgermeister Wilhelm Möhrke am Freitagnachmittag in Lengerichs Innenstadt kurze Zwischenstopps ein. Im Schlepptau hatte der erste Bürger der Stadt einige Verwaltungskräfte und vor allem Experten in Sachen Freiraumgestaltung. Die Gäste sind Mitarbeiter von Planungsbüros, die am sogenannten freiraumplanerischen Wettbewerb teilnehmen. Der soll bekanntermaßen die Vorlage liefern für die Umgestaltung weiter Teile der Fußgängerzone.

Etwa die Hälfte der 15 Büros, die mitmachen, war am Freitag vertreten, zudem hatte sich das Preisgericht fast vollständig versammelt. Am Vormittag ging es zunächst darum, intern Details des Leitfadens zu besprechen, in dem die Vorgaben des Wettbewerbs festgehalten sind. Anschließend stand der Gang in die Innenstadt auf dem Programm. Möhrke, Lammert und weitere Vertreter der Stadt berichteten über Historisches, Baudenkmäler und städtebauliche Entwicklungen. Die Mitarbeiter der Büros schauten sich um, schossen viele Fotos und stellten Fragen.

Der Bürgermeister machte unter anderem deutlich, dass er sich eine Steigerung der Aufenthaltsqualität erhoffe. Die sei „früher deutlich besser“ gewesen; das müsse man „wiederherstellen“, um das Zentrum zu einem „Begegnungsort für die Bürger“ zu machen. Um das zu erreichen, erhalten die Planungsbüros viel Freiraum, aber auch einige fixe Vorgaben. Zu denen gehört beispielsweise, dass der Brunnen „Der Zwischenfall“ erhalten und auf dem Bodelschwinghplatz der zentral stehende Baum an seinem Platz bleibt. Im östlichen Bereich soll die „Aufwertung“, von der immer wieder gesprochen wurde, dazu beitragen, den Einzelhandel, der es dort derzeit besonders schwer hat, zu stärken.

Die Büros haben nun bis in den Dezember Zeit, ihre Ideen auszuarbeiten. Dann wird das Preisgericht entscheiden, welche Beiträge sie als die besten bewertet. Im kommenden Jahr sollen alle Wettbewerbsbeiträge der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Umsetzung wird möglicherweise bereits Ende 2019 beginnen können, hatte es im Sommer aus der Stadtverwaltung geheißen. Das Vorhaben ist ein zentraler Punkt im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Isek).

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