Drei Jahre „Kunstraum 3“
Etablierter Ort für Ausstellungen

Lengerich -

In der regionalen Szene von Malern, Bildhauern und anderen Kunstschaffenden hat sich der „Kunstraum 3“ inzwischen einen Namen gemacht. Davon sind Mechthild Komesker-Wörmann und Eddy Pinke überzeugt. Seit mittlerweile drei Jahren organisieren sie in den Räumen des Hauses Bahnhofstraße 3 Ausstellungen.

Donnerstag, 29.11.2018, 17:51 Uhr aktualisiert: 29.11.2018, 17:54 Uhr
Aktuell läuft die „Drei Jahre“ im „Kunstraum 3“. Insgesamt haben Mechthild Komesker-Wörmann und Eddy Pinke seit dem Start Ende 2015 18 Ausstellungen organisiert.
Aktuell läuft die „Drei Jahre“ im „Kunstraum 3“. Insgesamt haben Mechthild Komesker-Wörmann und Eddy Pinke seit dem Start Ende 2015 18 Ausstellungen organisiert. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Vor drei Jahren, Ende 2015, hat in der Fußgängerzone im Kunstraum 3 erstmals eine Ausstellung stattgefunden, 17 weitere folgten bis heute. Die aktuelle ist eine Art kleiner Querschnitt dessen, was in dem Haus Bahnhofstraße 3 seit dem Start gezeigt worden ist. Da ist es konsequent, dass die Macher Mechthild Komesker-Wörmann und Eddy Pinke die Schau schlicht „Drei Jahre“ getitelt haben.

Das Duo aus Münster und Helme Mersmann sind die Stützen, auf denen der „Kunstraum 3“ steht. Pinke und Komesker-Wörmann organisieren die Ausstellungen. Mersmann, gebürtiger Lengericher, der heute in der Schweiz lebt, stellt die Räume in seinem Elternhaus zur Verfügung.

Komesker-Wörmanns und Pinkes Intention ist es, Künstler aller Art – Maler, Bildhauer, Fotografen, Zeichner – auf einem qualitativ hohem Niveau zu präsentieren. So ist es nach ihrer Einschätzung gelungen, dem „Kunstraum 3“ in der Künstlerszene der Region einen „guten Ruf“ zu erarbeiten. „Und plötzlich ist man dann Galerist“, sagt Pinke über die Entwicklung des Projekts zufrieden lächelnd.

Allerdings, das räumen er und seine Mitstreiterin offen ein, seien es nicht vorrangig die Lengericher, die vorbeischauen. Gerade bei Künstlern aus der Nähe sei es so, dass die ihr eigenes Publikum praktisch mitbringen. Einerseits sei es zwar nicht ihr vorrangiges Ziel, möglichst viele Besucher in den „Kunstraum 3“ zu holen, allerdings fänden sie es schon schön, wenn mehr Lengericher die Gelegenheit nutzen, einmal reinzuschauen, und vielleicht vorhandene „Hemmschwellen“ überwinden, sagen die Münsteraner.

Bereits seit Mitte 2017 gibt es eine Kooperation mit der Volkshochschule. Steht an der Bahnhofstraße 3 eine Ausstellung an, dient das VHS-Haus an der Bahnhofstraße 106 immer als Dependance, in der einige weitere Bilder, Fotos oder Skulpturen zu sehen sind. So soll es auch weiterhin sein. Noch steht zwar nicht fest, was nach dem 8. Dezember folgt – dann endet „Drei Jahre“ –, doch das darauf folgende Programm ist bereits in trockenen Tüchern: Ab März werden zum Beispiel Bilder von Carl Müller-Tenckhoff gezeigt. Der impressionistische Landschaftsmaler aus Münster lebte von 1873 bis 1936. Er war im Laufe seines Lebens auch als Bühnenbildern an verschiedenen Theatern tätig. Eddy Pinke sagt über ihn, dass seine Kunst an Otto Modersohn erinnere.

Zum Thema

Ausstellungen im „Kunstraum 3“ können samstags von 11 bis 14 Uhr besucht werden. Zudem können individuelle Termine per Telefon vereinbart werden.

...
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6223107?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F175%2F
Nachts sind alle Roller grün
Nachhaltige Idee – (noch) nicht nachhaltig umgesetzt: Die E-Scooter werden noch mit Diesel-Fahrzeugen transportiert. Wilfried Gerharz
Nachrichten-Ticker