Bischof + Klein
Kein Stopp bei Investitionen

Lengerich -

Das Familienunternehmen Bischof + Klein will im nächsten Jahr weiter investieren. Geld gesteckt werden soll, so Vorstandsvorsitzender Dr. Tobias Lührig, vornehmlich in Modernisierung und Kapazitätserweiterung.

Mittwoch, 19.12.2018, 12:47 Uhr aktualisiert: 19.12.2018, 12:50 Uhr
Zum Treffen der Ehemaligen hatte das Unternehmen Bischof + Klein in die Gempt-Halle eingeladen.
Zum Treffen der Ehemaligen hatte das Unternehmen Bischof + Klein in die Gempt-Halle eingeladen. Foto: Kiepker

Erstmals begrüßte der neue Vorstandsvorsitzende Dr. Tobias Lührig die Ehemaligen von Bischof + Klein ( B + K ) bei der traditionellen Pensionärsfeier in der Gempt-Halle. Er hieß außerdem die anwesenden Gesellschafter und den scheidenden Vorstand Dr. Volker Pfennig willkommen.

„In meinen ersten Monaten bei Bischof + Klein war der Begriff Familienunternehmen immer wieder Thema. Heute erlebe ich, dass die Verbundenheit zwischen Bischof + Klein und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch im Ruhestand lebendig bleibt. Das beeindruckt mich“, wird Tobias Lührig in einer Pressemitteilung zitiert.

Im Jahr 2018 hat B + K wieder gezielt in die deutschen und europäischen Standorte investiert. In Lengerich wurden unter anderem eine moderne 10-Farben-Tiefdruckanlage, eine neue Kaschieranlage und ein neuer Längsschneider installiert. Im bayerischen Werk Konzell lief eine neue Flexodruckanlage an. Außerdem ging der zweite Teil eines modernen Hochregallagers in Betrieb.

Bei B + K France wurde nach Unternehmensangaben in eine neue Druckanlage sowie in die Infrastruktur investiert. B + K UK renovierte die Verwaltungs- und Sozialräume, nachdem dort in den vergangenen Jahren die Produktion auf Vordermann gebracht worden war. B + K Polska wächst kontinuierlich weiter und installierte einen neuen FFS-Extruder.

Übervolle Auftragsbücher hatten 2017 dafür gesorgt, dass B + K teilweise an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen war. Zum Ende des Jahres 2018 war die Situation in vielen Bereichen wieder entspannt. Die Nachfrage nach Verpackungen und Folien von B + K bleibt hoch. Das gilt auch für die Tochterunternehmen, deren Entwicklung ebenfalls positiv ist. Bei den Industrieverpackungen hält der Trend weg von Papier hin zu Kunststoff an. Hier begleitete Bischof + Klein weitere Kunden erfolgreich bei der Umstellung auf Kunststoffsäcke. Die CleanFlex®-Produktlinie wächst mit dem steigenden Bedarf an hochreinen Verpackungen. Auch das Interesse an Standbodenbeuteln nimmt weiter zu.

Den Markt der Photovoltaik-Module will der Lengericher Folienspezialist mit B+K BackFlex® Backsheets erobern. Sie stellen eine neue Generation von Rückseitenfolien dar, die deutlich länger halten, besser schützen und zu mehr Effizienz bei der Gewinnung von Solarstrom beitragen, teilt das Unternehmen mit.

Der Vorstandsvorsitzende zog ein positives Fazit am Ende seines ersten Jahres: „B+K ist ein starkes Unternehmen mit enormem Potenzial, das wir in den kommenden Jahren noch mehr zur Geltung bringen wollen.“ Deshalb werde das Unternehmen auch 2019 in Modernisierung und Kapazitätserweiterung investieren.

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