Kleinkunstbühne „Vorhang auf“
Stimmungsvoller Jahresausklang

Lengerich -

„Wir bekommen oft die Rückmeldung, dass zu viel auf Englisch gesungen wird“, eröffnet Moderator René Auffahrt die Weihnachtausgabe von „Vorhang auf“, die am Dienstag rund 120 Gäste in das Gempt-Bistro lockte. „Als Reaktion darauf haben wir ein Deutsch-Englisches Gedicht vorbereitet“, ergänzt Auffahrt.

Mittwoch, 19.12.2018, 19:11 Uhr
Der Chor „Ensemble Vocale“ unter der Leitung von Linde Keßler hatte sichtlich Spaß an seinem Auftritt bei „Vorhang auf“.
Der Chor „Ensemble Vocale“ unter der Leitung von Linde Keßler hatte sichtlich Spaß an seinem Auftritt bei „Vorhang auf“. Foto: Klaus Hartwig

Humorvoll bildete das Werk den Auftakt zu einem bunten Abend, an dem auch Julian Saremba teilnahm und „Alle Jahre wieder“ und „O Tannenbaum“ vortrug. Sein Namensvetter Julian Pray präsentierte gewohnt unterhaltsam „Süßer die Glocken nie klingen“.

„Es ist schön, dass wir so viele Stammgäste haben“, so Jendrik Peters. Nicht das erste Mal, aber eher selten dabei ist der Chor „Ensemble Vocale“ aus Greven. Mit „Moonriver“ eroberten die 20 Sängerinnen und Sänger die Herzen der Zuhörer im Bistro. Viel Mut bewies die neunjährige Zlata, die das erste Mal auf der Bühne stand und ohne Begleitung auswendig sang.

Nach der Pause eröffnete die Band „Sounddelight“ aus Münster, Westbevern und Greven. Nach dem erfolgreichen Auftritt im vergangenen Jahr sorgten die vier Musiker für ausgelassene Stimmung, die Ella M. aus Bochum aufnahm und beeindruckende Songs mit Gitarre und Gesang spielte, unter anderem „Time after time“ von Cindy Lauper. „Der Weg aus dem Ruhrgebiet lohnt sich immer, diese Wohlfühl-Atmosphäre hier ist eindrucksvoll“, so Ella.

Ob am Klavier, am Mikro, an der Gitarre oder am Cajon – die Künstlerinnen und Künstler konnten sich im Bistro austoben und bekamen als Dank einen Schoko-Nikolaus. Als später auch Moderator Christopher Niggenaber dazustieß, der zuvor mitgeholfen hatte, einen Brand zu löschen, applaudierte das Publikum für den Einsatz. Niggenaber schaltete direkt um und moderierte Katharina Brüger gekonnt ab. Traditionell beendete Jürgen Hakmann mit „Stille Nacht“ auf der Trompete die Weihnachtsausgabe von „Vorhang auf“.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem vergangenen Jahr“, sind sich die Moderatoren einig. Seit vier Jahren veranstalten sie „Vorhang auf“ und feierten am Dienstag ihre 40. Show. „Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, die jeden Abend zu etwas Besonderem machen.“

Vorhang auf geht erstmals in eine kurze Winterpause, sodass es erst am Dienstag, 19. Februar, ab 20 Uhr im Gempt-Bistro weitergeht.

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