Großes Polizeiaufgebot
Einsatz schreckt Bürger auf

Lengerich -

Für Aufregung hat am Freitagabend bei manchem Lengericher ein Polizeieinsatz auf der Tecklenburger Straße geführt. Auch ein SEK war vor Ort. Grund für das Großaufgebot: Ein mit Messern bewaffneter Mann hatte gedroht, sich etwas anzutun.

Sonntag, 20.01.2019, 18:12 Uhr aktualisiert: 20.01.2019, 18:45 Uhr
Teile der Tecklenburger Straße wurden am Freitagabend von Uniformierten abgesperrt.
Teile der Tecklenburger Straße wurden am Freitagabend von Uniformierten abgesperrt. Foto: Jens Keblat

Zahlreiche Lengericher sind am Freitagabend durch ein größeres Polizeiaufgebot auf der Tecklenburger Straße aufgeschreckt worden. Im Einsatz waren auch Spezialkräfte. Nachdem sich die Beamten vor Ort gegenüber den Medien zunächst nicht zu den Hintergründen äußern wollten, kam am Samstagmittag Aufklärung in Form einer Pressemitteilung. In der hieß es: „Gegen 20.24 Uhr war der Polizei ein Mann gemeldet worden, der sich etwas antun wollte. Der Mann hielt sich alleine in einem Kellerraum auf und war mit Messern bewaffnet.“

Demnach bestand für weitere Bewohner des Hauses keine Gefahr, sie konnten das Gebäude schnell verlassen. Der Polizei gelang es, zu dem 36-jährigen Lengericher Kontakt aufzunehmen. Schließlich wurde er in Gewahrsam genommen und dann in ärztliche Obhut gegeben.

SEK-Einsatz in Lengerich

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  • In Lengerich hat es am Freitag einen SEK-Einsatz an der Tecklenburger Straße gegeben.

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  • Nach der Geiselnahme vor nicht einmal zwei Wochen ist es bereits der zweite Polizei-Großeinsatz in diesem Jahr in Lengerich.

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  • Die Tecklenburger Straße war ab der Kreuzung Martin-Luther-Straße auf einer Länge von 350 Metern in Richtung Innenstadt abgeriegelt.

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  • Sehen Sie im Folgenden weitere Bilder vom Ort des Geschehens.

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Die Tecklenburger Straße war ab der Kreuzung Martin-Luther-Straße auf einer Länge von rund 350 Metern in Richtung Innenstadt abgeriegelt. In Höhe des „Boardinghouse am Teuto“ waren die meisten Einsatzkräfte versammelt. Das Geschehen spielte sich in einem nahen Wohnhaus ab.

Die Kombination aus viel Blaulicht, Absperrungen und SEK sorgte vor allem in den sozialen Netzwerken für zahlreiche Kommentare und manche Spekulation. Mit Blick auf die Ereignisse von vor rund eineinhalb Wochen, als ein psychisch auffälliger 25-Jähriger kurzzeitig mehr als 40 zumeist junge Mitglieder der RSG Teuto Antrup-Wechte in seiner Gewalt hatte und mit einer (nicht existenten) Bombe drohte, fragten einige Lengericher, was plötzlich in ihrer Stadt los ist. Andere meinten, sie hätten gehört, dass es sich um eine erneute Geiselnahme oder ein Familiendrama gehandelt habe. Gerüchte, die sich nicht bewahrheiteten.

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