Erdkunde-LK schaut sich Pläne für Fußgängerzone an
Schüler bevorzugen Osnabrück

Lengerich -

Was halten sie von den Entwürfen zur Neugestaltung der Fußgängerzone? Und was erwarten sie sich von dem Vorhaben? Diese Fragen stellten sich jetzt Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums bei einem Besuch in der Stadtverwaltung. Gastgeber war Bürgermeister Wilhelm Möhrke.

Dienstag, 26.02.2019, 18:27 Uhr aktualisiert: 26.02.2019, 18:40 Uhr
Fachdienstleiter Holger Lange erläuterte den jungen Besuchern vom Hannah-Arendt-Gymnasium die Entwürfe zur Neugestaltung der Fußgängerzone.
Fachdienstleiter Holger Lange erläuterte den jungen Besuchern vom Hannah-Arendt-Gymnasium die Entwürfe zur Neugestaltung der Fußgängerzone. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Um die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte auf den Punkt zu bringen, schaute Heike Große-Erdmann in die eigene Jugend zurück. Da sei es noch so gewesen, dass gerade am Wochenende in Lengerich reichlich los gewesen sei für die junge Generation. Heute könne davon wohl nicht mehr unbedingt die Rede sein. Eine Einschätzung, die die 16- und 17-jährigen Schüler bestätigten, die mit der Lehrerin vom Hannah-Arendt-Gymnasium in die Stadtverwaltung gekommen waren.

Dort wurden die Erdkunde-Leistungskursler von Bürgermeister Wilhelm Möhrke und Holger Lange, Leiter des Fachdienstes Straßenbau, empfangen. Die Gastgeber stellten den Gymnasiasten die eingereichten Entwürfe für den freiraumplanerischen Wettbewerb vor. Die HAGler sollten sich einen Eindruck verschaffen, wie Lengerichs Fußgängerzone in Zukunft aussehen könnte. Und der Bürgermeister forderte sie auf, eigene Vorstellungen mit einzubringen. Schließlich sei es nicht zuletzt ihre Generation, für die das über Jahrzehnte wirkende Vorhaben relevant sei. „Das langfristige Ziel“, so Möhrke, sei die Belebung der Einkaufsmeile – und damit auch die Senkung des Leerstandes durch die Ansiedlung neuer Geschäfte.

Das war während des Vorgespräches ein Punkt, der von den Gymnasiasten angesprochen wurde. Shoppen, sich mit Freunden treffen, das finde vorrangig in Osnabrück statt, war eine der Kernaussagen aus den Reihen der Jugendlichen. Mit dem Zug sei die Fahrt ins Niedersächsische kein Problem. Und Lengerich? Biete vor allem im Sommer durchaus Plätze für die Freizeitgestaltung. Genannt wurden der Skulpturenpark, der Niedermarker See oder auch der Sportplatzbereich an der Gesamtschule. In der Fußgängerzone kommen demzufolge allein die Eiscafés als Ziele in Frage.

Ändern könnte sich das aus Sicht der Schüler, wenn die Fußgängerzone, wie nun angedacht, mehr Aufenthaltsqualität bekommt. Bänke in Verbindung mit Grün sei da eine Kombination, die den nötigen Anreiz bieten könnte. Doch letztendlich sei es auf Dauer auch wichtig, zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten und auch Bistros oder ähnliches in die Innenstadt zu holen.

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