Hannah-Arendt-Gymnasium
Erste Hilfe in allen Epochen

Lengerich/Dortmund -

Der Wettbewerb, zu dem das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe die Schulsanitäter eingeladen hatte, wurde zum einem Streifzug durch die Geschichte. Das Team des Hannah-Arendt-Gymnasium schlug sich gut bei der Auseinandersetzung mit Titanic-Opfern und Aufgaben aus dem Bereich Soziales und Sexualpädagogik.

Mittwoch, 20.03.2019, 14:51 Uhr aktualisiert: 20.03.2019, 16:44 Uhr
Die Schulsanitäter des Hannah-Arendt-Gymnasiums belegten beim Wettbewerb des Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe den zweiten Platz.
Die Schulsanitäter des Hannah-Arendt-Gymnasiums belegten beim Wettbewerb des Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe den zweiten Platz. Foto: JRK Westfalen-Lippe

Beim Wettbewerb der Schulsanitäter, zu dem das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe eingeladen hatte, belegte das Team des Hannah-Arendt-Gymnasiums den zweiten Platz. Sieger wurde nach Angaben des JRK die Schulsanitätsdienstgruppe des Bert-Brecht-Gymnasiums Dortmund, über den dritten Platz freute sich die Schulsanitätsdienstgruppe des Gymnasiums der Stadt Meschede.

Teilgenommen hatten 140 Schülerinnen und Schüler in 21 Dienstgruppen aus Arnsberg, Beckum, Beverungen, Broich, Coesfeld, Delbrück, Dortmund, Gescher, Hamm, Herford, Hille, Ibbenbüren, Iserlohn, Lengerich, Lippstadt, Meschede, Münster, Rhede, Schwerte und Bochum-Wattenscheid. Von der Förderschule bis zum Berufskolleg waren alle weiterführenden Schulformen beim Wettbewerb vertreten, heißt es in der Pressemitteilung.

Unter dem Wettbewerbsmotto „Professor Dunants Zeitreisekonferenz“ reisten die Schulsanitäter im Alter von zwölf bis 25 Jahren durch die Zeit – von der Antike über die Industrialisierung bis in die Gegenwart. Fünf der zehn zu lösenden Aufgaben deckten das Thema Erste Hilfe ab.

So mussten die Teilnehmer beispielsweise die in Panik geratenen Passagiere an Bord der Titanic beruhigen oder Flüchtende an der innerdeutschen Grenze versorgen. In einer anderen Aufgabe wurden sie in die Zeit des Ersten Weltkrieges versetzt, um sich dort mit einem Sanitätskoffer aus dem Jahr 1904 vertraut zu machen.

Neben den Aufgaben zur Ersten Hilfe wurden Geschicklichkeit, Sensibilität und Teamgeist in den Bereichen Rotkreuz-Wissen, Musisch-Kulturelles, Sport und Spiel, Soziales und Sexualpädagogik gefordert. Die gestellten Aufgaben forderten die Schulsanitäter heraus und ließen gleichzeitig Raum für Spaß und Kreativität, so das JRK in seiner Mitteilung.

Passend zum Thema „Zeitreise“ war auch die Rotkreuzgeschichtliche Sammlung in Westfalen-Lippe mit einer Ausstellung von Exponaten aus dem Rotkreuzmuseum in Schlangen vor Ort. 431 Schulsanitätsdienste betreut das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe nach eigenen Angaben. Schulsanitäter stehen ihren Mitschülern nach Unfällen oder Erkrankungen zur Seite. Vom Roten Kreuz ausgebildete Kooperationslehrer trainieren und begleiten die Schulsanitäter. Der Wettbewerb wurde als Präventionsmaßnahme von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen gesponsert.

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