„Vorhang auf“
Satire, Komik und viel Musik

Lengerich -

Eine bunte Mischung aus Satire, Komik und Musik bekamen die Zuschauer bei der jüngsten Auflage der Kleinkunstbühne „Vorhang auf“ geboten. Auffällig: Die Moderatoren agierten mit spitzer Zunge.

Donnerstag, 21.03.2019, 18:27 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 17:34 Uhr
Premiere bei „Vorhang auf“ feierte der Chor „Melodie“ aus Lengerich, der von einem Akkordeonspieler begleitet wurde.
Premiere bei „Vorhang auf“ feierte der Chor „Melodie“ aus Lengerich, der von einem Akkordeonspieler begleitet wurde. Foto: Klaus Hartwig

Es ist das Comeback des Jahres und ruft Begeisterung auf der einen und Unverständnis auf der anderen Seite hervor: Die Rede ist nicht etwa von den Moderatoren René Auffahrt und Christopher Niggenaber, sondern vom Aufleben der Musikgruppe „ Modern Talking .“ Mit einem satirischen Text stiegen die beiden Moderatoren am Dienstag in die Veranstaltung „Vorhang auf“ ein.

Den Beginn machte Julian Saremba mit dem Lied „Winter adé“. Dafür erntete er großen Applaus. Dies gilt auch für den Chor „Melodie“ aus Lengerich, der erstmals zu Gast bei der offenen Kleinkunstbühne war. Das Ensemble präsentierte deutsche und russische Heimatlieder, begleitet von einem Akkordeonspieler. Alleine auf der Bühne, aber mit nicht weniger Präsenz, stand Thomas Plüß und trug eine seiner beliebten Kurzgeschichten vor. „Das ist immer wieder witzig“, freute sich Christopher Niggenaber über den Auftritt.

Nach einer kurzen Pause hatten die Zuschauer ein Déjà-vu: Wieder begannen die Moderatoren mit einem satirischen Text, erneut sang Julian Saremba und auch der Chor betrat die Bühne. Spontan stellte sich Rosemarie Herr auf die Bühne und deutete in einem Gedicht an, das man das Leben nicht immer ernst nehmen sollte.

In eine ähnliche Richtung zielte auch Fotograf Klaus Hartwig, der die Kamera zur Seite legte und stattdessen Loriot vortrug. Den Abschluss eines bunten Abends machte Katharina Brüger mit „Hallelujah“, bei dem das Publikum gerne mit einstimmte. Vorhang auf heißt es wieder am 16. April ab 20 Uhr im Gempt-Bistro.

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